Projekt H ("Oldtimer-"zulassung für den L300)

Karosserie, sonstige Elektrik

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Nico10247
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Re: Projekt H ("Oldtimer-"zulassung für den L300)

Beitragvon Nico10247 » 06.08.2018 - 21:43

Halli Hallo.

Beim stöbern habe ich deinen Bericht gefunden. Gibts schon wieder neue Bilder?

Da ich gerade ein ähnliches Projekt am wickel habe,bin ich super interessiert wie bei dir weiter ging.

Gruß, Nico
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luzivee
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Re: Projekt H ("Oldtimer-"zulassung für den L300)

Beitragvon luzivee » 21.09.2018 - 21:35

Hi Nico, und der Rest,

es gibt zwar ein paar neue Bilder aber leider nichts neues von den Blecharbeiten. Zwischenzeitlich haben zwei Umzüge und ein Jobwechsel stattgefunden. Außerdem bewohnt man jetzt ein Haus mit Garten und keine WG mehr. Da ist viel Zeit für andere Sachen drauf gegangen. Und der Sommer war ja bisher so schön dass ich immer ein schlechtes Gefühl hatte die Zeit am Rechner zu verbringen.

Auch wenn ich also nicht so viel am Elch gemacht habe, gibt es noch einiges zu berichten.
Noch in Salzburg habe ich mir einen Tag Zeit genommen um den Elch von den Überbleibseln unserer Wüstendurchfahrten zu befreien. Gefühlt überall waren noch große Mengen feinster Staub im Rahmen zu finden. Bewaffnet mit mehreren verschiedenen Druckluftpistolen, bin ich ans Werk gegangen. Nach rund zwei Stunden ausblasen aller Hohlräme im Unterboden konnte ich rund 7L Staub zusammenkehren.
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IMG_1408.jpg (972.29 KiB) 425 mal betrachtet


Anschließend wurde alles mit ausreichend Leinöl geflutet.

Eine weiter schon sehr alte Baustelle waren die Gummis der unteren Querlenker. Zwar hatte ich angeblich passenden Ersatz gefunden. Nach dem Ausbau war ich mir allerdings nicht mehr so sicher ob dieser wirklich so passen ist. Fürs Erste habe ich die alten Teile wieder verbaut.

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IMG_1427.jpg (1.07 MiB) 425 mal betrachtet


Hat jemand erfahrungen was diese Gummis angeht. Sind die Neuen (Inneren) schon die richtigen? So richtg gepasst haben sie nicht und auch der der (ungarische) KFZ Meister und Hallennachbar meinte die würden wohl nicht passen.

Nach dem ich das Fahrwerk und die Elektrik wieder zusammen hatte, der Elch wieder fahrfähig war, hatte ich noch ein wenig Zeit für weitere Nebenkriegsschauplätze.

Das aus der Regenrinne herausgebrochene Teil wurde wieder eingesetzt, die Regenrinne selber konnte ich auch wieder in die annähernd richtige Position bringen.

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IMG_1465.jpg (766.46 KiB) 425 mal betrachtet


Und schon war es Zeit für den ersten Umzug. Ca 800km quer durch die Republik.
Leider habe ich keinerlei Dokumentation über den Beladungszustand des Elchs aber als alles drin war, sah dieser garnicht mehr so hoch aus.

Soweit für heute. Gruß Johannes
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Nico10247
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Re: Projekt H ("Oldtimer-"zulassung für den L300)

Beitragvon Nico10247 » 14.01.2019 - 21:27

ich bin begeistert.. du lieferst tolle Arbeit ab.. bin sehr gespannt wo die Reise hingeht mit deinem Elch.. :super: :super:
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luzivee
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Re: Projekt H ("Oldtimer-"zulassung für den L300)

Beitragvon luzivee » 20.02.2019 - 20:59

Hallo,

Nach dem ich lange nichts mehr von mir hören lassen habe, will ich mal wieder ein wenig berichten.
Die erste große Tour nach den gezeigten Umbauten geriet leider zur Strapaze. Der Umzug der anstand sollte rund 800km weit in den Westen führen. Leider zeigte sich schon nach 20km das der Kühler nicht mehr kühlte. Das hieß leider vmax 80 und alle 20-30km anhalten um mit dem Kühlwasser auch die Wärme aus dem Motor ablassen. Irgendwann hatte ich dann die großartige Idee den einen, durch den Kühlwassereinfüllstutzen, zugänglichen Kühlkanal mit einem Schraubenzieher frei zu kratzen. Faszinierenderweise hat das die Kühlwasserwechselintervalle um 20km verlängert.
Andererseits kann ich berichten, dass keiner der drei getesteten Kühlerreiniger was gebracht hat.
Egal angekommen bin ich am Ende.
Nach dem ich alle möglichen Hausmittel zum Kühler reinigen erfolglosversucht hatte, war anschließend ein "neuer" Kühler fällig. Da ich den Chinalösungen immer ein wenig skeptisch gegenüber stehe habe ich mich nach einer anderen Lösung umgesehen.
Und tatsächlich gabe es hier in der Stadt einen Kühlerbauer. Als ich mit dem "alten" Kühler beim ihm in der Tür stand, kam es wie aus der Pistole geschossen "L300!?" Wie er erzählte waren diese Kühler früher sehr häufig bei ihm. Eigentlich hatten wir besprochen ein 3 reihiges Netz zu verbauen. Allerdings wurde es dann aus Platzgründen doch nur ein 2 Reihiges der Firma Haugg. Leider war diese Arbeit nicht ganz billig. 380€ wollte er von mir haben.

Hier ein Bild des alten Netzes.

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IMG_1584.JPG (1.16 MiB) 172 mal betrachtet


Das es sich gelohnt hat konnte ich wenige Wochen später ausgiebig testen. Mit diesem Gespann

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20180804_211456.jpg (1.06 MiB) 172 mal betrachtet


6 Leuten und Gepäck ging es bei 30° Außentemperatur über die Autobahn nach Wien und zurück. Auf dem ganzen Weg bewegte sich die Temperaturanzeige nie über den angestammten Platz (bei ca. 1/3) hinweg.

Ein wenig später musste ich mich noch mal auf die Jagt nach dem Kuperwurm begeben. Nach dem die Batterie immer nur "leerer" wurde und kein Spannungsanstieg bei laufendem Motor zu Messen war, war die erste Vermutung die Lima. Diese erhielt neben einem neuen Lager auch neue Kohlen und wurde einmal komplett überprüft. Leider lud die Batterie danach immer noch nicht.
Nach ettlicher Sucherei, stellte sich heraus, dass der Halter der LiMa-Sicherung von innen verschmort war. Dadurch hatte die Verschraubung Spiel. Beim Durchmessen war aber immer alles in Ordnung da ich das Kabel immer irgendwie bewegt hatte. Schlussendlich hat mich am Ende ein "Pieper" auf den richtigen Weg gebracht. Nach dem Austauch des Sicherungshalters war auch dieses Problem gelöst.

Soweit mein kleiner Nachtrag aus dem letzten Jahr.

Solangsam habe ich meine Garage freigeräumt und hoffe dieses Jahr die Lackierung anzugehen.

Gruß Johannes

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