V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon 4doggies » 14.07.2018 - 09:32

Guten Morgen zusammen,

ich bräuchte einmal euer Wissen/eine Idee warum ab/an einer bestimmten Stelle ein Leistungsverlust beim Bergauffahren eintritt! Egal ob im Automatikmodus, oder mit "Handschaltung".
Es geht hier um einen V80 BJ 10/2009 mit 200PS.

Seit dem 5.7. tritt an einer bestimmten Stelle/höhe/Kurve in der Gemeinde Aichelberg ein Leistungsverlust auf, der sich so äußert, dass der Motor keine Drehzahl mehr hat, kein Gas annimmt und nur unter Mühen den Berg hochfährt. Sobald ein flacheres Stück kommt, kommt wieder etwas Leistung, aber 50 Meter weiter fällt sie wieder ab.
Wenn ich im 1. Gang mit 3000 U/min davor fahre, komme ich einigermaßen gut hoch.

Das Kuriose dabei ist, dass am Wochenende diese Probleme nicht/oder nicht so stark auftreten und das nachmittags/abends ebenfalls dieses Problem nicht auftritt.
Eine Nachfrage bei der Gemeinde hat nichts ergeben.
Es ist auch egal welche Straße ich bis zu dem Waldparkplatz benutze, aber einer gewissen Höhe/Lokalität beginnt das Problem! :achselzuck:

Was ist neu?:
Seit 29.6. ein neues Garmin Navi mit Frontkamera
5.7. NACH dem ersten Vorfall der Wechsel des Dieselfilters

Kann es sein, dass die Motorsteuerung von außen, mit was auch immer, beeinflusst werden kann?
Heute morgen ist es wieder aufgetreten, aber etwas früher/niedriger.

In der Nähe gibt es die Großbaustelle/Tunneldurchstoss der ICE Strecke Stuttgart - Ulm.

Da ich beruflich häufig solche langsamen Bergstrecken (Strasse und Waldwege) fahre und es nirgendwo sonst diese Probleme gibt, bin ich ziemlich ratlos!

Würde mich freuen, wenn hier eine, im wahrsten Sinne, zündende Idee käme!

Ein Freund der dort wohnt und einen Mercedes ML Diesel fährt, hat keinerlei Probleme und ich vor dem 5.7. auch nicht.

Herzliche Grüße
Hans-Jürgen
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon Beda » 14.07.2018 - 10:16

Hallo Hans-Jürgen,
findet sich denn irgendwas im Fehlerspeicher?
Vielleicht mal den ADAC fragen, ob was bekannt ist.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon 4doggies » 14.07.2018 - 10:21

Hallo Beda,

am Donnerstag sollte eigentlich der Fehlerspeicher ausgelesen werden.
Ich habe meinem Freundlichen, der auch in Aichelberg wohnt, das Ganze erzählt und jetzt sind wir so verblieben, dass ich am Wochenende zu verschiedenen Uhrzeiten die zwei möglichen Strecken fahre und ihm am Montag berichte wie es gelaufen ist.

Also bisher nein.

Herzliche Grüße
Hans-Jürgen
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon Beda » 14.07.2018 - 10:24

Hallo,
so auf die Schnelle gefunden:

Automobilentwicklung: Wenn sich die Bordelektronik in die Quere kommt
Ein Handy stört die Autoelektronik, nichts geht mehr – um das zu vermeiden, prüfen die Hersteller Verträglichkeit genau. Der Elektroantrieb macht alles noch komplexer.
Von Susanne Kilimann
26. Oktober 2010

Jeder kennt die nervigen Störgeräusche, die Radios mitunter von sich geben, wenn Handys in der Nähe ihren Dienst tun. Schuld an dem Knacken und Rauschen sind Funkwellen, die vom falschen Gerät empfangen werden. Auch in anderer Richtung sind Störungen möglich: Drähte in den Elektrogeräten wirken wie Antennen und nehmen einen Teil der von einem Sender abgestrahlten Funkwellen auf.

Elektromagnetische Turbulenzen dieser Art stressen zwar Nerven und Ohren, gefährlich sind sie aber nicht. Anders sieht es dann aus, wenn sicherheitsrelevante Geräte beeinträchtigt oder im Extremfall sogar ganz außer Gefecht gesetzt werden. Im Luftverkehr etwa geht man auf Nummer sicher: Noch immer ist der Gebrauch von Handys und anderen elektronischen Geräten in den sensiblen Start- und Landephasen untersagt.

Dabei sind solche Konstellationen auch im Straßenverkehr nicht unbekannt. Als in den 1990er Jahren Autos mit immer mehr Bordelektronik ausgerüstet wurden, waren gelegentlich seltsame und völlig unbeabsichtigte Phänomene zu beobachten: Elektronische Fensterheber ließen beim Geschäft an der Ecke die Alarmanlage schrillen. Wenn der Beifahrer mit dem Handy telefonierte, löste sein mobiles Telefon bei der Einwahl ins Funknetz den Airbag aus. Der Gesetzgeber sah dringenden Handlungsbedarf und brachte 1998 ein "Gesetz über die elektronische Verträglichkeit von Geräten" auf den Weg, dem eine EU-Richtlinie zugrunde liegt. Elektrische oder elektronische Geräte dürfen andere Geräte und auch keine Funk- und Telekommunikationsanlagen in ihrer Funktion stören, heißt es darin. Sie müssen untereinander "elektromagnetisch verträglich" sein.

Seither müssen Autobauer vor der Markteinführung eines Serienmodells durch Testreihen klarstellen, dass sich alle im Auto verbauten Elektrokomponenten vertragen und es auch in der Umgebung des Fahrzeugs nicht zu von der Bordelektronik verursachten Funktionsstörungen von Geräten kommt. Allerdings: Bei allen auf dem deutschen Markt vertretenen Autoherstellern gehen die Schutzmaßnahmen heute weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, wie Johann Roidt betont. Er ist Geschäftsführer der TÜV Süd Senton GmbH, die sich als Dienstleister auf Messverfahren zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) spezialisiert hat.

"Generelle Schwächen von Serienfahrzeugen gehören der Vergangenheit an", sagt der Experte. In Einzelfällen könne es aber vorkommen, dass sich die Bordelektronik des Autos und elektronische Anlagen der Umgebung in die Quere kommen. "Das betrifft dann aber nicht die Serie, sondern ein fehlerhaftes Einzelprodukt – eine sogenannte Montagsproduktion", ergänzt der Mann vom TÜV.

Presseberichte wie den von einer Oberklasselimousine, die unter Hochspannungsleitungen den Motor abzustellen versuchte, kennt Roidt natürlich auch. Das eigenmächtige Verhalten der Fahrzeugelektronik in solchen Ausnahmefällen sei jedoch in aller Regel nicht auf irgendwelche elektromagnetische Unverträglichkeiten zurückzuführen, sagt der Experte. Die Ursachen seien oft ganz banaler Natur. Im Fall der Limousine sei ein vergessener Kontaktstecker – also eine Schlamperei in der Werkstatt – Grund für die ungewollten Abschaltmanöver des Autos gewesen.


Die zunehmende Elektrifizierung der Antriebe stellt Hersteller und Prüfdienstleister seit einiger Zeit vor ganz neue Herausforderungen. Neuland betreten die EMV-Prüfer zum Beispiel, wenn es ums induktive Tanken geht. Die Automobilforschung arbeitet unter Hochdruck an Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge in Zukunft an speziellen Ladestationen oder eines Tages sogar an elektrischen Leitplanken ohne direkten Steckerkontakt mit Energie versorgen zu können. Für diese Anwendungen müssen ganz neue Grenzwerte und Normen definiert werden, sagt der Prüfspezialist vom TÜV. Noch brisanter wird das Thema, wenn neue Batteriegenerationen wesentlich stärkere Ladestärken mit sich bringen. Hier besteht Handlungsbedarf um jedes Restrisiko beispielsweise für Menschen mit Herzschrittmachern auszuschließen.

Das Hauptproblem der Prüfer: Herkömmliche EMV-Messkabinen, die für 12- beziehungsweise 24-Volt-Bordnetze ausgelegt sind, eignen sich nicht für Tests mit Hybrid- oder Elektrofahrzeugkomponenten, denn bei diesen sind Versorgungsspannungen von mehreren Hundert Volt, Ströme von einigen Hundert Ampere und Elektromotoren mit Leistungen von 50 kW und mehr keine Seltenheit. Audi hat sich schon 1998 ein eigenes Prüfzentrum für elektromagnetische Verträglichkeit der Fahrzeugelektronik gebaut, wo die verschiedenen elektronischen Bauteile im Fahrzeug im Gesamtzusammenhang und unter einem Dach getestet werden können.

Ein mittelständisches Unternehmen in Ludwigsburg hat sich auf EMV-Prüfungen für die neuen Hybrid-, Strom- und Brennstoffzellenantriebe spezialisiert. "Wir testen für fast alle europäischen Hersteller, und auch asiatische Importeure greifen auf unser Know-how und unsere Prüfanlagen zurück", sagt Firmengründer Jakob Mooser. In seinem Unternehmen können Autobauer Komponenten wie Wechselrichter, Motoren und Hochvoltbatterien unter realen Bedingungen testen lassen – und das lange bevor überhaupt ein Vorserienmodell existiert. Befindet sich ein Elektromotor in der Prüfkabine, wird er extern mit Strom versorgt. Gekoppelt wird das Aggregat dann mit einem externen Motor, der im Fahrbetrieb als Bremse und im Bremsbetrieb, der sogenannten Rekuperationsphase, als Antrieb für den "Prüfling" dient. Auf diese Weise können im Prüflabor reale Fahrzustände der Elektroantriebe simuliert werden.

Um den ungestörten Radio- und Funkempfang im Fahrzeug zu gewährleisten, müssen die Komponenten bestimmte Grenzwerte einhalten. Bei den Elektroantrieben wird jedoch aus einer hohen Gleichspannung eine Drei-Phasen-Wechselspannung mit variabler Frequenz erzeugt. Dadurch entstehen sehr breite Störspektren im Hochfrequenz-Bereich. Allein durch die wesentlich höheren Spannungen seien die Störungen 50 Mal stärker als bei herkömmlicher Kraftfahrzeug-Elektronik, erläutert Mooser. Der komplette Hochvoltbereich, einschließlich der Steckverbinder, sei deshalb geschirmt, um störende Ab- oder Einstrahlungen zu verhindern.

Dass die zunehmende Elektrifizierung der Antriebe zu einem gefährlichen elektromagnetischen Funktionschaos führen könnte, halten die Experten jedoch für ausgeschlossen. Oftmals sei die Tüftelei zwar beträchtlich, sagt Mooser, weil sich Ingenieure Bauteile wie Kondensator, Spule oder Platinenblatt immer und immer wieder vornehmen müssen. Letztlich aber seien alle elektromagnetischen Verträglichkeitsprobleme lösbar.

https://www.zeit.de/auto/2010-10/elektr ... b-stoerung
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon 4doggies » 14.07.2018 - 10:38

Hallo Beda,

danke für den Artikel!

An so etwas "dass sich die Bordelektronik des Autos und elektronische Anlagen der Umgebung in die Quere kommen" habe ich auch schon gedacht! Deswegen meine Nachfrage bei der Gemeinde.

Da die Baustelle der ICE-Trasse Luftlinie nur ca. 1km entfernt ist und es bis auf ein paar wenige Wohnhäuser keine größere Hindernisse gibt, denke ich, dass es eventuell von da kommt.

Allerdings sind direkt an der Strasse 2 neue Wohnhäuser gebaut: eins fertig, eins im Rohbau: vielleicht wurde dort etwas letzte Woche verbaut????

Ich werde weiter forschen.

Grüße
Hans-Jürgen
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon 4doggies » 17.08.2018 - 15:27

Hallo zusammen,

ich wollte euch mal auf den neuesten Stand der Dinge bringen:

Zwischenzeitlich war es einmal besser, aber nie ganz behoben. Nachdem sich letzten Samstag auf der A8 an der Auffahrt zum Irschenberg Richtung München der Tempomat bei eingestellten 100 km/h ausgeschaltet hat (mit Hänger von ca. 3 t) und dieses früher nie getan hat, bin ich mal wieder zum "Freundlichen" gefahren. Hier haben wir einiges versucht und es hat sich herausgestellt, dass relativ wenige(Druck) Abgase und sehr heiß aus dem Auspuff kamen. Nach Zwangsregenerierung des Partikelfilters war es zwar etwas besser, aber einen Tag später auf gerader Strecke (bei 80 km/h ohne Anhänger) kam auf der Landstraße wieder ein plötzlicher Leistungsverlust.

Daraufhin haben wir uns entschlossen (wohl wissend ob der Kosten!!) den Katalysator + den Partickelfilter + das AGR/EGR Ventil auszubauen und zu sehen wie es ausschaut.
Befund von heute Mittag:

1. Katalysator komplett zu/dicht
2. Partikelfilter zwar mit Rückständen, aber nicht dramatisch: ABER an mehreren Stellen an-/durchgerostet
3. AGR/EGR Ventil ziemlich dicht
4. Ansaugbrücke/Ansaugtrakt mit sehr vielen Rückständen an den Wänden

Somit werden die Punkte 1-3 erneuert und Punkt 4 wird ausgebaut und gereinigt.
Glück im Unglück: alle Sensoren konnten problemlos entfernt werden, ob sie dann gehen am Dienstag wird sich zeigen.

Das alles bei KM Stand von 230.000, mit EZ 10/2009.

Hier ein paar Fotos zum Veranschaulichen:

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Nun hoffen wir, dass nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das werde ich ab Mittwoch wissen, wenn ich mit Anhänger ins Erzgebirge beruflich fahren darf/muss und hoffentlich keine Probleme habe.
Tja, die neuen Diesel mit Common Rail und Abgasrückführung.

Herzliche Grüße
Hans-Jürgen
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon Beda » 17.08.2018 - 17:53

Hallo Hans-Jürgen,
zu 2:
mal abgesehen von Rost haben wir mit https://www.dpf24.de/ sehr gute Erfahrungen gemacht.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon Schlappohr » 18.08.2018 - 06:27

Guten Morgen Hans-Jürgen,
heftige Bilder und mal wieder ein Beweis dafür wie hochgezüchtet moderne Diesel sind und welche Folgen das hat.
Gruß
Florian
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon terriblue » 18.08.2018 - 08:07

Hallo,

mich erschüttert am meisten, dass Hans-Jürgen mit dem Auto nicht nur zum
Bröttchenholen fährt, sondern sich der ganze AGR -Mist auf den Langstrecken
regenerieren/freibrennen könnte/müsste.
Hochgezüchtete Motoren sind schon lange kein Privileg des Dieselantriebes mehr.
Was jetzt aus den kleinen Benzinern geholt wird, um irrwitzige Ökovorgaben zu
erfüllen, ist sicher auch nicht gesund - für die Motoren.
Was nützt dem Fahrer Minderverbrauch, wenn er regelmäßig das Geld in
Reparaturen investieren muss ?
Was nützt der Umwelt eine marginale Minderung der Schadstoffemission,
erkauft mit der Produktion von Ersatzteilen und dem Aufwand bis sie montiert sind ?

Gruß Arno
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon unbemerkt » 18.08.2018 - 09:18

Hallo Hans Jürgen,

das sieht ja furchtbar aus.
Manchmal frage ich mich bei solchem Anblick von Dreck in Ansauganlagen, wozu überhaupt noch Luftfilter in den Systemen verbaut werden.

Die Motoren haben ja ganz anderen Dreck zu fressen, welcher die Haltbarkeit aber nicht beeinflussen soll...

Im Bausektor könnte man von einem verdeckten Mangel sprechen, bzw. den Erbauer des Systems wegen Unwirksamkeit haftbar machen.

Leider hast Du aber ein KFZ nach dem Stand der Technik erworben und wirst auf den Kosten für die Nachbesserung bzw. Reparatur sitzen bleiben.

Höchst ärgerlich, wenn man bedenkt, daß auch nach Deiner Geldzahlung für die Erneuerung nur eine kurzzeitige Besserung eintritt, das System beginnt sofort wieder sich zu verstopfen.

An Punkt 3 (AGR-Ventil) sollte eine Reinigung genügen, daß es funktioniert hat zeigt ja der Dreck dahinter.

Ich würde auch den Turbo auf der Luftseite (davor die Kurbelgehäuseentlüftung) und den Ladeluftkühler kontrollieren und evtl. reinigen.
Aus den Ladeluftkühlern habe ich bisher immer wenigstens 5 PS gewaschen bekommen. :mrgreen:

Den Turbo auf Abgasseite habe ich auch schon stark verkrustet erlebt - speziell wenn dahinter der KAT dicht ist.

Was meint denn Dein Freundlicher zum verstopften KAT - falsche Fahrweise?
Vielleicht hat er ja eine Idee für eine zugelassene durchlässigere Lösung, wie einen 200 Zeller.

mit Grüßen von Kay

PS: An der letzten Dichtung unter dem Abgasrückführungsventil (Nr. 1582A039) würde ich selbst ein wenig verjüngend experimentieren.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
in Nutzung: Pajero Sport K96W 3.0 V6,
im Angebot: L200 Triton V6 3.0 RHD, Explorer-Kabine
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon 4doggies » 18.08.2018 - 11:24

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Anteilnahme. Ja die Bilder sind schon heftig.
Nur die Diesel sind es ja nicht allein: mein alter V60 3,5 GDI durfte bei 180.000 km 6 neue Einspritzdüsen (total verkokt) bekommen = 6.000,--

Das Problem an der ganzen Sache (zumindestens bei mir) ist, dass ich sowenig Zeit habe. Genau wie jetzt hier: ich hätte ab Sonntag mit Anhänger und Vorführmaschine einen Kundentrip nach Sachsen + Sachsen-Anhalt + Meck Pom machen müssen. Da noch weitere Termine in NRW + Bayern + BaWü anstehen, bleibt mir nichts anderes übrig als alles neu + sofort machen zu lassen.

@ Beda: danke für den Tipp, aber leider habe ich da das Zeitproblem und die Rostproblematik ist ja leider auch nicht vom Tisch. Übrigens im Fehlerspeicher war NICHTS.

@ Florian: Stimmt, ich überlege mir im Moment ernsthaft einen Nachfolger zu suchen. Leider benötige ich 3,5 t Anhängelast und da wird die Luft mit bezahlbaren 4x4 recht dünn.

@ Arno: Eigentlich hast Du recht, ABER da ich häufig diese Langstrecken mit Anhänger (max. 100 km/h) fahre und das in der Regel mit Tempomat Berg hoch und runter, komme ich meistens nicht in den richtigen Drehzahlbereich. Vielleicht gewöhne ich mir jetzt "Handschaltung" im 4. Gang mit Tempomat an? Folge höherer Verbrauch.

@ Kay: AGR geht wegen dem Zeitfaktor im Moment schlecht, aber das alte werde ich reinigen. Der Turbolader macht mir nach den Fotos auch ziemliche Sorgen und im Speziellen auch noch die Injektoren. Hier möchte ich gar nicht weiterdenken.
Zum verstopften Kat ist der Kommentar bei Arno wohl das Ausschlaggebende: zu niedrige Drehzahlen im Anhängerbetrieb auf der AB.

Ich habe mich da ja jetzt etwas eingelesen: u.a. liest man häufig, dass die sogenannten Premiummarken bei Diesel andere?/zusätzliche?/bessere? Additive im Diesel haben, als die "Freien" Tankstellen ==> soll der Verkokung vorbeugen??!! Ich werde da wohl jetzt mal wechseln.

Am Dienstagabend bekomme ich ihn wieder und am Mittwoch werde ich den ersten Kunden in der näheren Umgebung anfahren, man wird ja vorsichtig. Und da werde ich ja sehen wie es so läuft.

Vielleicht sollte ich meine Touren hier mal veröffentlichen: dann kann mir vielleicht jemand bei einer Strandung Unterschlupf gewähren!? :hammerschlag: :mrgreen:

I'll keep you informed.

Herzliche Grüße
Hans-Jürgen
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon Schlappohr » 19.08.2018 - 06:29

Guten Morgen Hans-Jürgen,
ich würde ja noch gerne eine andere These in den Raum werfen. Ich vermute dass Du nach wie vor Zweitaktöl zumischt? Vielleicht ist ja dann dieser Artikel ganz interessant? Zweitaktöl im Diesel
Inzwischen gibt es einige Artikel mit gleicher Tendenz und der Warnung nicht den Cetanwert durch Beimischung zu senken und Deine Bilder passen da eigentlich ganz gut dazu.
Gruß
Florian, der mal 2T-Öl weglassen würde...
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon 4doggies » 19.08.2018 - 10:13

Guten Morgen Florian,

tja da scheint wohl etwas dran zu sein. Ich habe mich natürlich da jetzt auch noch einmal intensiv reingelesen und nach neueren Erkenntnissen scheint das, was mal vor Jahren als guter Tipp herumgeisterte, nicht so vorteilhaft zu sein.
Und ja ich werde zukünftig davon Abstand nehmen.
Allerdings gibt es in einem Pajero Forum Fotos von einer Ansaugbrücke

http://pajero-forum.de/forum/index.php? ... sichtlich/

die wohl ähnlich aussieht wie meine (ohne Beimischung von 2T-Öl).

In dem Forum gibt es noch einige, die z.T. viel früher Probleme mit dem AGR/EGR und der Ansaugbrücke gehabt haben.

Ich denke es wird wohl eine Mischung aus Allem sein: hochgezüchtete Dieselmotoren, niedrige Drehzahlen bei Anhängerbetrieb auf der Autobahn, Beimischung 2T-Öl, Diesel????, +??????.

Ich werde mich jetzt auch mal etwas kundig machen, ob jetzt eine Motorreinigung (Injektoren) -mechanisch Mitsubishi oder chemisch z.B. Additiv Liquy Moly- sinnvoll, oder kontraproduktiv ist und wie es mit der Reinigung/Zustand des Turboladers aussieht!?
Es wäre fatal, wenn jetzt durch die Reparatur da noch ein teurer Nachschlag kommen würde.

Herzliche Grüße
Hans-Jürgen
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon terriblue » 19.08.2018 - 12:41

Hallo Hans-Jürgen,

vielleicht mal ein Denkanstoß in eine völlig andere Richtung ...

Ich habe ja hin und wieder mit G Fahrern zu tun, da ergeben sich manchmal auch
interessante Dialoge. Mir viel auf, dass diejenigen mit Ahnung vom G, welche auch
oft große Anhänger ziehen, dabei auch mal in das "Outback" fahren, grundsätzlich
einen V8 Benziner der ersten Generationen bevorzugen. Ausgrüstet mit Gasanlage
und final rostgeschützt gibt es für viele Jahre nur Inspektionsarbeiten durchzuführen.
Der eine Sensor, der gelegentlich für Probleme sorgt kostet Peanuts , liegt im
Handschuhfach bereit und ist in 30min gewechselt. Die Kraftstoffmehrkosten
werden werden durch Zuverlässigkeit, Reparaturkostenminimierung und dem
gesteigertem Fahrspaß mehr als eliminiert.
Vom gesteigeten Fahrspaß und dem erträglichen Verbrauch konnte ich mich schon
einmal selbst überzeugen ...

Gruß Arno
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Re: V80 rätselhafter LOKALER Leistungsverlust??!!

Beitragvon 4doggies » 19.08.2018 - 14:20

Hallo Arno,

naja eine völlig andere Richtung ist das eigentlich nicht!!
Mit dem Thema G beschäftige ich mich schon sehr lange. Bisher ist es aber am Finanziellen gescheitert.

Das Problem ist halt, dass auch sehr "alte" eine ganze Stange Geld kosten und ich persönlich nicht die Zeit und mittlerweile auch nicht mehr die Muse habe vieles selbst zu machen.

Aber du kannst ja mal deine Bekannten fragen wann der V8 der ersten Generation gebaut wurde und wieviele Kilometer so ein G auf der Uhr haben darf!?
Die einigermaßen bezahlbaren V8 werden in mobile.de von Russen, Rumänen und einem holländischen Händler angeboten.

Wir können gerne auch einmal telefonieren.

Beste Grüße
Hans-Jürgen
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