Matschi soll leben (K90 V6)

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Der Ralf
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Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 15.11.2018 - 12:55

Moin ihr lieben Leidensgenossen und Schrauber,

da man mich darum gebeten hat doch lieber einen eigenen Bastelfred zumachen und nicht alles in meine Vorstellung rein zu qeutschen
will ich mal Anfangen ein wenig was zu schreiben.

wie die Aufmerksamen Leser ja bereits wissen habe ich den Matschi von einen Freund für einen sehr schmalen Taler übernommen, ich wollte ja gar nicht aber meiner Frau hat das Autowagen so gut gefallen und als mein Frund Gregor gesagt hat 800 und es ist deiner.. habe ich mich breitschlagen lassen :grin:

Also ist der gut zu mir gekommen (gebracht und vor die Tür gestellt) mit ca. 250.000 km auf der Uhr mit 4 Monaten Rest HU und Gasanlage in einen echt schlechten Zustand, wie schlimm sollte sich erst später rausstellen.
Da er ja noch Tüv hat bin ich erstmal ein paar Monate mit gefahren und habe dann mal so ein wenig geschaut was so alles zumachen ist.
Offensichtlich sind ein paar Löcher im Blech die geschweißt werden müssen und ein verroster Gastank sowie eine nicht funktionierende Servolenkung und die Bremse hinten war fertig .... aber so richtig.

so habe ich ihn bekommen ohne Verbreiterungen keine innenkotflügel keine Gummilappen ....
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Der Name Matschi war schnell klar und darum ...
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in der zwischenzeit so im Juli hat mir ein anderer Freund sein Dachzelt angeboten und ich dachte mir so ja das wäre fein für den Matschi ... der Preis dafür war echt ne Schnapper unter Freunden ... also hat das Zelt den Weg zu mir gefunden und mein Freund hat 200.- euro in der Tasche ...
hier ist es noch auf den Sporti Frontera ...
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das hatte natürlich zu folge das ich ein paar Dachträger brauchte, also erstmal gucken was es für den Matschi gibt und und was sowas kostet... ah L200 Träger passen gibt es ja mehr als für den K90 ... gesucht gefunden 2x ein paar einmal für 40 incl. Versand einmal 50 .- leider ohne Versand in Dortmund gut wenn man überall Freunde und Bekannte hat ... ein Freund aus Dortmund hat sie also für mich abgeholt und da ich ihn eh mal besuchen wollte da auch noch eine Gitarre von mir bei ihm rumstand passte das ganz gut.

Nun sind die Träger drauf die Verbreiterungen dran und die Innenkotflügel sind auch drin.
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Dann konnte das Dachzelt auf den Matschi und da ich ja so viele Träger habe hab ich mir für den Vordernteil noch ne Dachträger gebastelt mit Reserveradhalter
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Optisch gefällt mi das schon alles sehr dann rückte der Tüv Termin näher ... dazu demnächst mehr

Der Ralf
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 26.11.2018 - 12:05

Guten Morgen ihr lieben,

so nun der Bericht zur HU fahrt....

ende August war der letzte Termin ohne Gebühren Aufschlag die HU machen zu lassen, also mal grob durchschauen ob alles funktioniert und dann auf den Weg gemacht.... das ich nicht gleich bestehen würde war mir eigentlich klar da die Bremsscheiben für hinten nicht rechtzeitig gekommen sind und der Gastank schon arg angegammelt war ... aber versuchen kann man es ja mal.

Also auf zur Dekra ( ist bei mir um die Ecke und darum immer die erste Wahl) ... oh ein neuer und sehr Junger Prüfer ... mal sehen wie der so ist.
Rein in die Halle und Bremsen geprüft ..alles gut dann auf die Grube und dann ging es los ... die Liste der Mängel wurde immer länger so das am Ende 2 Blätter Din A4 voll geschrieben waren .... das habe ich so auch noch nie erlebt aber egal dann muss ich eben ein wenig nachbessern. :grin:

Hier mal die Liste der Mängel

Bremsscheiben 2. Achse Tragbild Mangelhaft
Bremskraftregler ohne Funktion
Lenkhilfe (Servo ) ohne Funktion
Stabi 1. Achse ausgeschlagen
Feder 2. Achse links und rechts gebrochen
Federanschlag 2. Achse Beschädigt (die Puffer in den Federn)
Schweller links Korrsionsgeschwächt
Umeltbelastung Getribe verölt
Tagfahrlampen unzulässige Schaltung
AHK Typenschild fehlt
Radhaus links durch gerostet
Heckblech durch gerostet
Bremsleitung hinten mitte an Schlauch korridiert
Zug und Druckstrebe 2. Achse rechts korosionsgeschwächt
Zug und Druckstrebe 2. Achse links durch gerostet
Rahmen und 2. Achse korridiert .... säubern und eventuell Instandsetzen
Gasleitungen /Schläuche Motorraum nicht ausreichend Befestigt
Gasleitung unten von vorne bis hinten Befestigung mangelhaft / nicht vorhanden
Gastank Korrsionsgeschwächt / erneuern

Das war es dann auch schon :kopfgegenmauer:

die AU habe ich oder besser der Matschi auf Anhieb bestanden .

Dann ging die Bastelei los ... was aber viel schlimmer ist als das Basteln und Schrauben ist das besorgen der Ersatzteile.

Mehr dazu im nächsten Teil

Grüße
Der Ralf
Zuletzt geändert von Der Ralf am 11.12.2018 - 07:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 06.12.2018 - 18:09

Moin auch alle Miteinander ,

weiter geht es mit den Mängeln ab arbeiten ...
Die Kleinigkeiten
als aller erstes wurden erst mal die Löcher zugeschweißt und versiegelt.
Dann ging es an die Teile Beschaffung . Die Stabibuchsen Anschlaggummis für die Vorderachse Fahrwerks-Schraubfedern gab es bei Milner.
Die Gummis in den Schraubfedern bei Ebay und die Buchsen für die Tragarme bei Reemander (oder so ähnlich)

Die Tragarme
Sorgen machte ich mir nur darüber wo ich den wohl neue Tragarme her bekomme .... in der Bucht war einer drin für knapp 300.- der sah auf den Fotos auch nicht besser aus als meine ... also erstmal suchen und neben bei mal den schlimmern auf der linke Seite ausgebaut ... angeschaut abgeschliffen und ... für gut befunden ... ne nicht wirklich
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Ich habe beschlossen sie zu reparieren ... die Träger wurden aufgetrennt entrostet ein Rohr passend platt gekloppt und eingeschweißt Deckel wieder drauf ein paar Blechstreifen noch drüber und verschliffen... nach den lackieren sahen die wieder ok aus noch neue Buchse rein und wieder rein damit.
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In der zwischen Zeit hat mir ein Freund von einen Händler in der Nähe von Moskau 2 Tragarme mitgebracht ... die hatte ich zufällig gefunden und da er eh da hin wollte sind die Tragarme eben ein wenig rum kuschiert worden. Die liegen jetzt als Ersatzteile im Lager falls den Prüferr meine Rep nicht gefallen sollte.

Der Gastank
Der machte mir ein wenig Kummer ... ist ja mein erster Gaser wo ich dran rum Schraube und dann gleich Gastank tauschen ... erstmal ganz viel gelesen ... Horror von wegen entleeren .... war dann doch nicht so schlimm wie ich es gedacht und gelesen habe . sicherheitshalber habe ich die Restmenge aber doch lieber auf der grüne Wiese aus den Tank gelassen.
Das ausbauen war da Schwieriger .... die Schrauben waren festgegammelt und kein rankommen also habe ich gemessen und oben in den Kofferraum Boden 2 Löcher rein geschnitten mit ne Lochsäge so das man von oben an die Schrauben kommt ... das war ja schonmal gut nur leider gingen die Muttern nicht auf also habe ich diese aufgestemmt dann konnte ich den Tank mit den Wagenheber ablassen . Der neue Tank ist von der gleichen Firma ( leider 4 l kleiner) die Halterungen an der selben Stelle und mit den gleichen Lochabstand sind war der neue Tank mit Hilfe eines Freund in einer halben Stunde verbaut. Das Multiventil hatte ich zwar neu gekauft aber da die Anschlüsse für die Gasleitungen an einer andern Stelle waren wie beim Alten habe ich das alte nach Säuberung wieder genommen neue Schneidringe und Überwurfmuttern waren aber ein muss soll ja Dicht werden (ist es auch geworden wenn auch nicht auf anhieb). Dann noch die Löcher im Kofferraumboden wieder zu machen mit verzinkten Bleck und Sikaflex falls man mal wieder drann muss ( ich hoffe mal nicht ).

Die Bremse
Hinten die Bremse war ja völlig am Ende ( vorne war noch alles schick) Also Bremsscheiben und Beläge bestellt ... erstaunlicherweise gingen die Scheiben gut runter Die halte Stifte von den Belägen leider nicht und die waren runter aber so richtig bis auf die Grundplatte. Toll das Mitsubishi 2 Teilige Bremssättel verbaut die man auseinander schrauben kann also die Sättel kopmplett aus gebaut und so gingen auch die Stifte raus... so sah die Bremse vorher aus ..
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Nachdem ich das alles gesäubert habe die Bremssättel wieder richtig gingen habe ich alles wieder zusammen gebaut und entlüftet ... Bremsen gehen aber der Bremskraftregler steht ja noch an .

Bremskraftregler und Bremsleitungen
Die Bremsleitungen die bemängelt worden sind waren keine Herauforderung schon zig Bremsleitungen neu gemacht . Ich benutze gerne Kunifer weiß aber das einige Prüfer das nicht gerne sehen und die Plakette verweigern darum gab es Stahlleitungen. Mehr Sorgen machte mir der BKR ..datt war nur ne klumpen Rost also mal fix ausgebaut und schauen ob das ding zu retten ist .... ne war nicht war echt nur noch Rost auch innen , nachdem ich versucht habe die hintere Feder raus zu ziehen war klar da muss was anders rein... also mal das Netz durchstöbert ... puh das sind ja Preise für so ein Teil .. das wollte ich nicht wirklich ausgeben. Da viel mir ein das ich ja mal ein L200 von ne Nachbarn gerettet habe die Story dazu könnt ihr hier nach lesen ... https://www.pickuptrucks.de/forum/9-mit ... l200-2-5td .... und das der ne neuen BKR von Milner bekommen hat ... mal gucken ob der alte noch im Lager rum flackt . Jau ist noch da .. also sauber machen Prüfen und einbauen .... Mist bin ich jetzt zu blöde das zu entlüften ...Anschlüsse richtig drann gebaut mal tauschen .. ne kann nicht sein wieder anderrum dran schrauben ... ach Mist mein Entlüfter saugt nicht mehr sondern bläst ... Hazet ist auch nicht mehr was es mal war ... also mit Pumpen halten entlüften System entlüften ... und das aleine aber ich habe es hin bekommen ....

Die Servolenkung
Das ist eigentlich das größte Problem ... Gott sei Dank ... gewesen, nach dem ich mit Kay unbemerkt in meiner Vorstellung viel darüber geschrieben habe und ich einmal eine neue Servopumpe falsch geordert habe aus Polen (der Verkäufer schrieb von 98 bis 06 passend dem war aber nicht so ) habe ich nochmal alles auseinander gepflückt und geprüft ... dachte das vieleicht die Umlenkung hin ist oder das Lenkgetriebe , war aber alles gut ... konnte also nach meiner Meinung nur noch die Servopumpe sein.... Mitsubishi will da viel Geld für haben das kam nicht in Frage alle Zulieferer die ich so kenn hatten nix ... also das www abgesucht und dann einfach mal eine vom 3.5er 24V für 25 Euro geordert .. sah irgendwie passend aus was aber nicht der Fall war. Da ja beide von Kayba waren und sie sehr identisch aussahen habe ich mit einen Freund die Pumpen zerlegt und die innerrein umgebaut ...meine Pumpe ist wohl mal Trocken gelaufen und hatte edliche Riffen am Rotor ... wieder zusammen gebastelt und eingebaut beim spannen des Riemens der Super Gau .... der Gegenhalter an den Gussteil war woll angebrochen und ist beim spannen ganz abgebrochen ... was tun sprach Ralf ... also habe ich den ganzen Spanner ausgebaut und hab das gemacht ...
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Bild

Die Nasen oben ganz abgebrochen den Deckel zugeschnitten und die Spannschraube von unten mit den Deckel direkt auf den Spanner geschweißt .

Das beste ist aber das die Servolenkung jetzt wieder einwandfrei ihren Dienst tut.

Dann musste ich nur noch ein paar Kleinigkeiten machen ... Tagfahrlampen abklemmen und zu kleben .. Gasleitung nach vorne Fest machen mit Schellen und ein paar nicht so erwähnungs werte Sachen ... und dann stand der nächste HU Prüf Termin an.

Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß beim lesen.
Wünsche euch einen schönen Abend
Der Ralf
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 07.12.2018 - 06:08

Ein schönen Moin Moin auch,

dann bin ich also soweit gekommen das ich es nochmal versuchen will mit der HU.
Da ich ja schon wieder 4 Monate seit der letzen Prüfung verstreichen lassen musste habe ich mir gedacht zur Dekra zu den Bengel fährst du nicht wieder .
Im Freundeskreis mal rum gefragt wer den einen Prüfer kennt der alte Geländeautos mag und ein Freund sagte mir in Celle (80km von mir) gibt es einen der nicht nur alte 4x4 Fahrzeuge mag sondern der die alten Pajeros mit den V6 geade zu liebt.

So bin ich also mit besagten Freund mal nach Celle gefahren zur GTÜ, schon mit einen leicht mullmigen Gefühl den der Matschi ist und bleibt ein altes runtergewirschaftes Automobil auch wenn ich wirklich mir sehr viel mühe gegeben habe alles richtig zumachen ...man weiß ja nie.

Meine Sorge war unbegründet ... der Prüfer kam raus und sagte mal tach un dann als nächstes "schönes Auto V6 er richtig" Dann ging es in die Halle Bremsen prüfen alles gut
AU ... mhh was macht der da was dauert das so lange ... er hat kein stabiles Drehzahl Signal gefunden dann klappte auch das . Die Gasprüfung ging schnell und unkompliziert das ich einen neuen Tank verbaut habe hat er zur Kenntnis genommen und meinte ist ja nur Ersatz und da der Nettoinhalt gleich ist brauch ich den nicht eintragen lassen.

Auf der Grube und dann von unten geschaut ... er freute sich das alle Gummiteile neu waren und war auch sonst zufrieden mit den Zustand ... noch das Licht durch getestet und dann war es soweit .... HU /AU bestanden mit einen geringen Mangel ( Deckel der Anhängerdose fehlt ) und einen Hinweis ( Spurstangenkopfe beginnendes Spiel) sowie 2 verbale Hinweise ... datt Blinkerglas solltest mal neu machen und an den Schalter machste mal ne Schild Arbeitsscheinwerfer dran. Das wars dann auch schon und nu darf der Matschi noch mal 2 Jahre weiter leben.

Wünsche euch einen schönen Tag
Der Ralf
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon MF » 07.12.2018 - 07:33

Moin

Eine schöne aber auch aufregende Story. :super:

An einigen Punkten hätte ich persönlich wohl über Sinn und Unsinn der Aktion gegrübelt.

Aber du hast es durchgezogen. :grin:

Dann noch weiterhin viel Spaß mit dem Auto.

Gruß Mario
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 07.12.2018 - 09:30

Moin Mario,

ja gegrübbelt habe ich auch häufiger

zu Deiner Aussage ..." hätte ich persönlich wohl über Sinn und Unsinn der Aktion gegrübelt." darfst du ruhig schreiben was du für sinn und Unsinn hälst.
Bin ja doch noch recht frisch dabei und lerne gerne aus Erfahrungen von andern oder meinst du das im Allgemeinen ob sich das lohnt und rechnet.

Gruß
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon unbemerkt » 07.12.2018 - 10:30

Hallo Ralf,

auch von mir einen Glückwunsch zum geprüft fahrbereiten Sport.

Wie wunderbar die V6-Sport und speziell die LPG-Versionen den Aufwand lohnen, wissen wir ja Beide. :wink:
Dieses Gefühl, daß beim schnellen Gastritt mehr passiert als bei den meisten Anderen und unter dem Schafspelz ein ganz anderes Tier wohnt, freut mich immer wieder und seit LPG noch viel unbeschwerter.

Ich glaube der Mario meinte den aufgeschnittenen Achslenker und meiner einer hätte sich da auch nicht dran gemacht. Doch sei es drum. Du hast es geschafft - Hochachtung.
Vermutlich kannst Du so etwas auch um Welten besser als Mario und ich, wenn ich mir die Bilder so ansehe.
Ich versuche die Träger immer gut von innen zu fetten. An einem L040 ist mir schon einmal sehr fern der Heimat einer gebrochen. Die Heimfahrt ab der tunesischen Mittelmeerküste mit reichlich Gurten um die versteifte Achshalterung war kein Vergnügen.

mit Grüßen von Kay
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 07.12.2018 - 11:10

Moin Kay,

ja danke für die Glückwünsche !

Ja wenn der Mario das meint ... da kann ich euch beruhigen ... der Tragarm war noch nie so Stabil wie jetzt wiegt aber auch 2,5 Kg mehr als vorher. ich habe ein 32er Rohr platt gekloppt das es Oval ist eingepasst und dann noch zusätzlich 8mm Löcher in den alten Träger gebohrt dann das ganze verschweißt ne ne nicht gepunktet sondern richtig. Außerdem ist ja jetzt guter Ersatz aus Rus hier wenn also wieder erwarten irgend wo Risse entstehen ( was ich nicht Glaube) baue ich die eben nochmal um den die Russischen sind noch richtig gut.

Ein bischen muß ich ja auch noch machen Stoßdämpfer hinten ( wer hat sich das bloß einfallen lassen mit den obern Bolzen und der Kindermutter die nicht aufgehen will)
und die Klimaanlage, Standheizung muss auch noch wieder in Gang gesetzt werden ... eins habe ich aber schon wieder gemacht ... die Uhr war kaputt :mrgreen: jetzt ist eine Baugleiche vom Lancer Bjr.2006 drin passt genau und für ne 10er auch bezahlbar.

Von den Kosten bin ich noch in meinen persönlichen Rahmen drin .... die Reparaturen und Teile incl. den Tragarmen aus Moskau und die doppelte HU/AU /GAP Prüfung bin ich bei ca. 900.- Euro angelangt + 800 für das Auto + 200 für das Dachzelt +200 für die Träger und mein Dachkorb fürs Reserve Rad bin ich jetzt komplett bei 2100.- Euro .
Ich denke für das Auto ist das mit neuenr HU echt ok, zumal ich Leute kenne die soviel Geld für ihr Dachzelt ohne Auto bezahlt haben. :mrgreen:

Kay, der selbstgebastelte Aufkleber vom AHK Typenschild wurde akzeptiert und ein wenig belächelt ... danke nochmal fürs einstellen der Bilder.
Ein Frage habe ich da noch ... wo bekomme ich einen 2. Schlüssel und was kostet der Spaß ... hab nämlich nur einen.

Noch ein Nachtrag .... hat hier jemand sowas verbaut ist das in D zugelassen ,finde ich besser als eine starre Platte zum Tiefer setzen
http://www.brunner-a.de/Zubehoer/AHK-Zu ... :5255.html

Einen schönen Tag gewünscht
Der Ralf
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon MF » 07.12.2018 - 21:39

Moin

Ja, der Längslenker wäre so ein Kandidat.

Da hätte ich, aus mangelder Fachkenntnis und Materialbelastungswissen auf ein Austauschteil gebaut.

Und zum anderen steht für mich persönlich auch immer die Frage im Raum ,
was kommt am Ende heraus und will ich da Zeit und Energie für aufbringen.

Und für mich ganz wichtig, wie lange muß meine Familie dann auf mich verzichten.

Daher trete ich in einigen Fällen den Rückzug an,
oder gehe den schnellsten Weg zum Ziel, auch wenn der teurer ist.

Aber da hat jeder seine Prioritäten. Und das ist gut so.
Das macht das Hobby so schön bunt.

Ich freue mich über weitere "Story's" von Matschi.

Gruß Mario
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 08.12.2018 - 00:06

Moin Mario,

stimmt jeder hat seine Prioritäten, Dir ist deine Zeit wichtig und mir das nicht soviel ausgeben den wenn ich was nicht habe ist es Geld, dafür mehr Zeit als viele andere.
Ihr seid ja auch mehr die Reisenden und ich bin halt mehr der Schrauber.
Und mal ganz klar .... sowas wie den Tragarm Schweißen mache ich für mich in ruhe und ich glaube auch mit den richtigen wissen und können würde sowas abe nie für andere machen . War ja auch nur aus der Not heraus weil ich ja nicht wusste wie schnell ich gute gebrauchte finde und bekomme sonst hätte ich das wohl nicht gemacht ging dann aber auch besser als ich dachte.... ich zum Beispiel würde bei den V6 bestimmt nicht an den Zahnriemen dran gehen da hätte ich bammel, aber ne maroden Rahmen schweißen ja da bin ich gern dabei.

Gute Nacht gesagt und bis demnächst

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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon unbemerkt » 08.12.2018 - 11:50

Hallo Ralf,

Der Ralf hat geschrieben:ich zum Beispiel würde bei den V6 bestimmt nicht an den Zahnriemen dran gehen da hätte ich bammel, aber ne maroden Rahmen schweißen ja da bin ich gern dabei.


Wie schade, vor etwa einem Jahr hätten wir uns perfekt ergänzen bzw. die Autos einmal tauschen können.

Aber dann hätte ich meinen LPG-Ersatz-Sport nie bekommen. :mrgreen:

mit Grüßen von Kay, welcher sich Deinen Satz jedenfalls merken wird.... :wink:
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 10.12.2018 - 11:41

Moin auch ,

Kay wenn es dich interessieren sollte kannst du ja mal drauf klicken ...
http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?t=15524
http://opel4x4.de/viewtopic.php?f=16&t=17951
und weiter oben den link zum Pickuptruckforum hast du wahrscheinlich schon gesehen.

Ein Frage noch zum Matschi ... die Gange besonserst der 1. und 2, gehen echt schwer rein also es lässt sich sauber schalten Führung ist da Gänge gehen sauber rein aber nur mit erheblichen nachdruck am Hebel ... hast du ne Idee woran das liegen könnte.

Grüße
Der Ralf
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon MF » 10.12.2018 - 11:54

Moin

Oft ist das Getriebeöl schuld und oder es wurde das falsche genommen.

Wann wurde das letzte mal gewechselt?

Du hast das V5MT2?

Gruß Mario
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon Der Ralf » 10.12.2018 - 12:46

Moin Mario,

ich denke mal das ist Steinalt das Öl im Getriebe ..die letzen 2 Vorbesitzer haben ja so rein gar nichts am Auto gemacht ... ich habe auch keine Ahnung wie die beim letzen Mal durch die HU gekommen sind ... da war soviel im Argen.

Getriebeöl habe ich bereits das passende gekauft und steht bereit ... muss nur mal zusehen das das Wetter mitspielt weil ich ja draussen Schrauber bin.

welches Getriebe das ist kann ich Dir nicht sagen .. so tief stecke ich noch nicht drin in der Materie.

Liebe Grüße
Der Ralf
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Re: Matschi soll leben (K90 V6)

Beitragvon unbemerkt » 10.12.2018 - 13:08

Hallo Ralf,

hab Dank für die Links, ich werde bei Gelegenheit noch einmal genau lesen.

Getriebeölwechsel (Achtung es sind Zwei) ist sicher gut. Wenn die Kupplung ordentlich trennt, könnte ein falscher Zusammenbau der Schalthebeldeckel beim Kupplungstausch der Grund für eine Schwergängigkeit sein.

Die Schrauben der Deckel sind unterschiedlich lang und man kann auch die Deckel und Schalthebel falsch einsetzen. Genaue Anleitung Handbuch beachten.

Ich öffne inzwischen den ganzen oberen Deckel ohne die Schalthebel einzeln zu entfernen, da sind weniger Fehler bei der Montage möglich.

mit Grüßen von Kay, konnte auch am L200 schon schlecht schalten, weil Schrauben vertauscht waren.
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