Kamboscha-Reise mit Ford Mutt

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louis
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Kamboscha-Reise mit Ford Mutt

Beitragvon louis » 08.12.2018 - 21:46

Wie vor einigen Monaten angetönt haben meine Frau und ich an einer Kambodscha Offroad-Reise teilgenommen (14.-28.11.). Wir waren mit 7 alten Ford Mutt (14 Pers.) aus dem Vietnamkrieg unterwegs, angeführt vom Mitsubishi Pajero des Veranstalters André mit seiner Ehefrau Lily und einem Driver/Mechaniker, gefolgt von einem Toyota LandCruiser als fahrende Werkstatt (Werkzeuge, Teile, Generator, Kompressor, Trennscheiben etc.) mit zwei Mechanikern.
André ist ein cooler Holländer der seit 16 Jahren in Kambodscha wohnt und mit einer liebenswürdigen Kambodschanerin verheiratet ist. André und Lily bieten Einzel- und Gruppenreisen in Kambodscha an ( www.cambodia-travelpartner.com). Neben Englisch und Kambodschanisch spricht er auch Deutsch. Er und Lily haben alles im Griff.
Die alten Ford Mutt (Baujahre ca. 1964 bis 1972) sind heute alle mit Toyota-Teilen bestückt und haben nur noch 2-Rad-Antrieb, was aber durchaus genügt. Sie verfügen nur noch über 4 Gänge und haben keine Handbremse mehr. Von den Armaturen geht einzig noch das Ampèremeter. Dies alles ist egal und macht das Fahren so richtig spassig. Praktisch jeden Tag fielen kleinere oder grössere Reparaturen an. So brach am zweiten Tag eine Achswelle. Innert 45 Min. wurde diese ausgebaut, geschweisst und wieder eingebaut - sie hält heute noch. Ein andermal war es eine Antriebswelle (45 Min.), dann eine Benzinpumpe (10 Min.), die Bremsen (30 Min.) oder ein Oelfilter, der am Motorgehäuse scheuerte (Anpassen der Motoraufhängung 50 Min.). Abends waren wir jeweils ziemlich dreckig, da es den Strassenstaub beim Fahren von hinten in die Fahrzeuge hinein zog.
Die interessante Reise ging von Pnom Peng (Königstempel, Killingfields) südlich ans Meer nach Kep, dann nach Kampot, der thailändischen Grenze nach in die Berge nach Kirikom. Dann Kohkong, Wealveng in den Kardamommountains, dann Pattambang, Seam Riep (Angkor Wat-Tempel). Wir besichtigten floating villages, pflanzten Mangroven, besuchten eine Reisschnappsfabrik, rine Reispapierfabrik, eine Seidenfabrik etc. Uebernachtet haben wir in Hotels, die meist gutem europäischen 3-Stern Standard entsprachen.
Wir lernten die Kambodschaner als äusserst freundliche und liebevolle Leute kennen; gar nicht so selbstverständlich nach den schrecklichen Erfahrungen, die sie mit den roten Khmer gemacht hatten. Ueberall wo wir auftauchten, winkten uns die Leute zu und lachten.
Es lohnt sich sicher, dieses noch ursprüngliche Land bald einmal zu bereisen, da es bis heute noch nicht vom Massentourismus verdorben ist.
Für weitere Informationen wende Ihr Euch am besten an André unter info@cambodia-travelpartner.com
Mit Offroadgruss
Louis
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