L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

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L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon delica » 12.12.2018 - 23:21

Hallo L300 Gemeinde

Beflügelt durch die schönen Bilder aus der japanischen Verkaufsbroschüre (siehe Scans) gedeiht in mir der Wunsch, einen Delica Starwagon Super Exceed TD 4x4 aus Japan in die Schweiz zu importieren. Inklusive Panoramaglasdach, Kühlschrank in der Führerkabine und Karaokeanlage im Fond :coolman:

Die grössten Risiken liegen dabei wohl bei der Zulassung und ganz konkret beim Nachweis der Abgasemissionen-Compliance. Um sicherzugehen, dass der Delica den Messzyklus erfolgreich bestehen kann, wird er in etwa die gleichen abgasreleveanten Komponente verbaut haben müssen, wie die dazumal verkaufte Version hier.

Ich versuche daher erstmals die Unterschiede zwischen den Modellen für den CH- EU- und Japanmarkt aus zu knobeln. Nach einem Vergleich der Fichen und Teilenummern im ASA EU und ASA JP liegt der offensichtlichste Unterschied im Auspuffstrang. Die Japanversion führt ab Motor/Krümmer über das Hosenrohr direkt zum Schalldämpfer. Bei den schweizer und (gem. ASA) europäischen Modellen befindet sich zwischen Motor und Schalldämpfer sowas wie ein Vorschalldämpfer oder Oxykat (rot eingekreist). Dieses Teil haben ausnahmslos alle Modelle, welche ich in der Schweiz bis jezt gesehen habe. Was das Teil macht, ist mir nach wie vor unklar.

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Aber ist das Teil auch in deutschen Modellen verbaut? Und wenn ja, wie kann dann noch, um Euro2 zu erhalten, ein zusätzlicher Mangold Oxykat verbaut werden? Also schon rein platzmässig? :dreifragen:

Vorweihnachtliche Grüsse
Rafael

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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon MF » 13.12.2018 - 05:39

Moin

Das ist der Vorschalldämpfer darauf folgt der Endschalldämpfer.
Ist jetzt keine untypische Konstruktion.


Vor dem Vorschalldämpfer kommt das Hosenrohr dieses wird durch einen Oxikat ersetzt,
der Vorschlldämpfer bleibt.


Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon Beda » 13.12.2018 - 08:14

Morgen Rafael,
es laufen in England viele gebrauchte Japan-Importe.
Einen solchen nach Deutschland zu holen und zuzulassen, ist sicher einfach möglich.
In anderen EU-ländern theoretisch auch, praktisch in Österreich und Frankreich eher nicht.
Du lebst aber auf einem fernen Eiland fern der EU :duck:
Studier mal folgenden Beitrag:
https://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtopic.php?f=34&t=13286&hilit=zulassung+schweiz
onkel_uhu hat geschrieben:Guten Abend zusammen,

ich hoffe, das Thema ist hier am richtigen Ort. Ich habe auch schon gesucht, aber nichts dazu gefunden.
Das kann aber auch an meinem Unvermögen liegen.

Jedenfalls stehen wir vor einem ziemlich ärgerlichen Problem.

Wir haben einen L300 4x4 Baujahr 1996 in die Schweiz importiert.
Das ging problemlos.
Das Auto hatte neuen TÜV in D und steht auch sonst recht gut da.
Es schien eine gute Idee zu sein.
Da es bereits in der EU zugelassen war, sollte es eigentlich kein Problem sein,
das Auto auch in der Schweiz zu immatrikulieren.

Haben wir gedacht. Vielleich etwas zu naiv ...

Jedenfalls ist das Auto nun in der Werkstatt. Der Garagist hat bereits alles versucht. Er bekommt keinen Prüftermin.
Das Strassenverkehrsamt sagt, das Auto kann in der Schweiz nicht geprüft werden.
Anscheinend gab es 1996 Unterschiede zwischen den L300 in D und CH. Das kann ich mir aber kaum vorstellen.
Gab es wirklich andere Modelle für die Schweiz?

Es fehlt auch die EU-Übereinstimmungsbescheinigung (COC). Da das Auto aber angemeldet war, sollte es so etwas doch geben.

Kann mir jemand einen Tip geben? Was könnte man noch versuchen?
Es wäre echt schade um das Auto, ganz zu schweigen von den bereits gezahlten Abgaben und Steuern ...

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Beste (leicht verzweifelte) Grüsse ... Sylvio

onkel_uhu hat geschrieben:Hallo zusammen, und danke für die Glückwünsche :grin:

Ich bin Euch ja noch den Ausgang der Geschichte schuldig.
Kurz, was sehr lange dauerte, wurde am Ende doch noch gut.
Der Bus darf seit dem letzten Sommer auch auf der Strasse fahren.

Gebracht hat´s am Ende einfach gar nichts zu tun.

Das Auto war nach unseren Zulassungsversuchen bereits überall bekannt wie der sprichwörtlich bunte Hund.
Überall stiessen wir auf Ablehnung und Desinteresse und hatten das Gefühl bereits die halbe Deutschschweiz verärgert zu haben.
Wir hatten dann schon fast aufgegeben.
Zurück nach D mit dem Auto war eine Möglichkeit.
Ich wurde auch gefragt, ob ich den Bus an irgendwelche Kiesgrubenheizer verschenken würde, naja ...

Jedenfalls wurde noch ein Bekannter auf die Geschichte aufmerksam, der eine kleine Werkstatt hat.
Er konnte das alles nicht glauben, und wollte es auch noch mal versuchen.
Er meinte, wir sollten bei null anfangen.
Nach einer gewissen Zeit fallen die Stammnummern letztendlich nicht zugelassener Fahrzeuge anscheinend aus der Datenbank.
Das Auto blieb also erst einmal über den Winter bei ihm in der Werkstatt.

Dann vergingen noch ein paar Monate.
Das hatte aber nichts mit dem Auto zu tun, war aber trotzdem frustrierend.

Jedenfalls bekam der Bus dann endlich irgendwann seine 2. Chance.

Zuerst musste das Abgaswartungsheft besorgt werden.
Das kann, wie hier auch schon geschrieben wurde, jede Werkstatt ausstellen.
Wir bekamen es von einer Mitsu-Garage.
Dort wurde übrigens laut gelacht, als die Geschichte über die Angaben von MM Schweiz erzählt wurde.
Und das das Abgaswartungsheft fehlte, war dem Amt noch nicht mal aufgefallen.
Der Vorgang wurde von Anfang an einfach nicht bearbeitet.

Nächster Schritt war der Abgastest.
Und natürlich gab es ein Problem.
Der L schaffte die für den Test notwendige Drehzahl nicht.
Er schaffte exakt die Drehzahlen aus dem deutschen Abgasprotokoll, diese waren aber nicht ausreichend.

Kurz zur Erläuterung, in der Schweiz muss ein Fahrzeug beim Abgastest die für den Fahrzeugtyp vorgeschriebene Drehzahl über eine bestimmte Zeit halten, in welcher dann gemessen wird.

Diagnose der Werkstatt: Dieselpumpe. Teuer.
Willst Du das denn wirklich?
Da ist bestimmt noch mehr.
Das Auto wird ein Tausendergrab usw.
Jedenfalls war uns dann irgendwann alles egal, Hauptsache das Auto darf fahren, damit der ganze Ärger wenigstens irgend einen Sinn ergibt.

Das Auto war dann schon auf dem Hof vom Diesel-Fritz, da hab ich noch mal nach dem kleinen Sieb an der Dieselpumpe gefragt.
Hatte ich ja beim Motorang gelernt.
Danke!
Über seine Seite bin ich übrigens hier gelandet.

Es war das Sieb.
Gereinigt.
Drehzahl passt.
Abgastest.
Alle Werte i.O.
Ab zur MFK.
Ohne Mängel bestanden.

Die ganze Geschichte hatte dann am Ende über ein Jahr gedauert, viele Nerven und einiges an unnötigen Ausgaben gekostet.
Und am Ende gab es kein technisches Problem oder irgendeinen anderen tatsächlichen Grund dafür.
Es ging lediglich um Bürokratie und den Willen oder Unwillen einzelner Akteure.
Unglaublich.

Das man mit Ämtern immer wieder solche Erlebnisse haben kann, ist ja bekannt.
Dort ist man einfach auf den jeweiligen Mitarbeiter angewiesen und kann schon mal vom Glauben abfallen.
Der zweite Versuch hat dann aber gezeigt, dass man auch beim Amt ab und an auf fähige Leute trifft.
Besonders enttäuschend waren die Erfahrungen mit Mitsu Schweiz.
Absolut ablehnend und am Ende sogar deutlich unfreundlich und herablassend.

Naja, jetzt ist jedenfalls erst einmal alles gut.
Der Bus hat ein Bett und durfte schon über die Berge in den Süden ans Meer rennen.

Und uns raucht der Kopf, was man an dem Auto alles machen müsste, sollte, könnte und wollen würde.
Für einen Anfängerschrauber mit so gut wie keiner Freizeit schon etwas schwierig.
Ich werde da wohl auf Hilfe angewiesen sein.
Zum Glück scheint das Auto in ganz gutem Zustand zu sein.

Der L soll uns ja eine Weile erhalten bleiben und vielleicht auf eine längere Reise begleiten.


So, ist ein ganz schöner Roman geworden.
Hoffe, ich langweile hier niemanden.

Liebe Grüsse und noch mal ein dickes Danke fürs Daumendrücken und die vielen Tipps, Sylvio
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon delica » 13.12.2018 - 20:00

Danke für die raschen Antworten und das Verschieben in die korrekte Rubrik.

Falls es also tatsächlich Unterschiede bezüglich den Abgasemissionen zwischen den verschiedenen Modellen gibt, liegen sie einzig beim EGR resp. deren Steuerung. Doch das scheint mir auch etwas merkwürdig, denn das EGR wird im Handbuch als "einfach" charakteristisiert. ON/OFF über den Kühlmitteltemperatursensor und Einschaltdauer über den Last- und Drehzahlsensor. No Rocket Science. Der P45V hat offenbar noch ein Wastegate dazu, weitere Unterschiede konnte ich bisher nicht finden. :achselzuck:

Die Japanmodelle haben ebenfalls alle ein EGR. Zurzeit steht im Kt. Fribourg ein Japan-Import zum Verkauf, über 200'000km, komplett rostfrei aber dafür äh.. *reusper*.. stolze 12 tausend. Der Eigner hatte ihn im 2006 importiert, der Delica P35W TD 4x4 mit Automatikgetriebe und Jahrgang 1997 hatte den Abgaszyklus NEFZ (äquiv. Euro2) an der Berner HTI dazumal absolut problemlos und auf Anhieb bestanden. Die Lärmmessung ebenfalls mit massig Reserve nach oben, obwohl der Japan-Auspuff ohne den Vorschalldämpfer montiert war. (siehe Foto)

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Die Sache läuft wohl darauf hinaus, dass ich mir den Delica einfach hierher holen muss und den Abgaszyklus auf gut Glück durchlaufe. Dass ich mir hiermit auch eine vorzügliche Büchse Pandoras öffne, ist mir natürlich durchaus bewusst.

@Beda: Vor über einem Jahr wollte ich einen L300 aus Deutschland oder Belgien holen. Meine Recherchen dazu haben mich auf dieses Forum :grin: und Sylvios haarsträubende Story gebracht.
Nicht genug, denn ein Freund und ich haben dem Sylvio den P25W diesen Sommer auch noch völlig zufällig und unverhofft abgekauft. :huepfen:

viewtopic.php?f=10&t=15621

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Da wir uns das schöne Stück teilen aber grundsätzlich verschiedene Ansprüche an den Elch haben, schaue ich mich langsam für eine Alternative um. Und wenn ich schon haufenweise Geld aufwerfen muss, dann hätt' ich eben gerne den SuperExceed mit allen Extras. *grins*
Aus England kriegt man nur aus 2. resp. 3. Hand, für die Zulassung hier bringt ein englischer Fahrzeugschein gleich wenig wie das japanische Export Certificate . Ausserdem möchte ich ihn mit manueller Schaltung, darum bereits schon in Japan extrem schwer zu finden.

Sylvio hatte, und das ist mir eben auch erst kürzlich klar geworden als ich das egr-delete-plättchen montieren wollte, dazumal den P25W mit frischem Austauschmotor gekauft. Dieser Motor, woher er auch immer stammt, hat eben merkwürdigerweise kein EGR verbaut, darum auch die anfänglichen Probleme bei der CH-Zulassung. :hammerschlag:

Untenstehend noch ein paar Scans der besagten Extras aus dem Verkaufsprospekt, den ich mir quasi als "Vorgeschmack" aus Japan hab kommen lassen.

Grüsse aus dem verschneiten Zürich
Rafael
- der ein ausgeprägtes Flair besitzt, sich Probleme mit den Zulassungsbehörden einzufangen.

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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon unbemerkt » 14.12.2018 - 12:05

Hallo Raffael,

Dein Plan klingt größenwahnsinnig, aber ich kann ihn gut nachvollziehen (siehe unten).
Lediglich bei der Getriebewahl würde ich wegen der bekannten Probleme mit dem alten Schalter vermutlich einen Automaten vorziehen - zumindest solange ich so ein Schaltgetriebe nicht einmal repariert habe.

Wenn Du schon dort bist, bringe mir doch bitte noch einen weißen 1999er Delica Chamonix 3.0 mit dem Christel Lite Roof, weißen Ledersitzen mit dunkelblauen Nähten mit. Die Folierung mit Lilie und der Landkarte ist auch wichtig, gab es später nicht mehr.... :kopfgegenmauer:

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Kein anderes Hubkolbenauto würde ich noch begehren. :mrgreen:

mit verträumten Grüßen von Kay

PS: Vermutlich ist die wagemutige Mischung zweier KFZ die größte Chance sich solchen Träume zu nähern.
Ich brauche keine Uhr. Ich habe Zeit. (ein Berber, als ich ihm meine Uhr feilbot)

in Bearbeitung: Pajero V43W 3.0 V6 V24,
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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon delica » 15.12.2018 - 01:52

Hi Kay

Ja den SpaceGear hatte ich auch ins Auge gefasst, er war mir aber schlussendlich von der Form her zuwenig "knuffig" und es muss auch ein Frontlenker sein. Ausserdem gibz dafür keinen Nussholz-Pockertisch (siehe Dealer Options). Die weissen Ledersitze würden aber dem L300 jedenfalls auch sehr gut kommen, vor allem in Kombination mit feinstem italienischen Alpaka-Hochflor im Fond, selbstverständlich in Eierschalenfarbe. :mrgreen:

Im Ernst, Grössenwahnsinnig; mag sein. Aber die Preise hier für einen richtig flotten L300, meistens Kastenwagen, 2 Plätzer ohne KlimBimRooftop etc. liegen gar nicht so weit unter meinem Budget für den Import. Ein Deutscher hat mir unverbindlich offeriert: Auktionspreis + ca. 6000 Euro für schlüsselfertige Zulassung in DE. Hätt' ich glatt gemacht, wenn ich auch noch eine Garantie für die CH-Zulassung dazu bekäme. Dies konnte er mir aber selbstverständlich nicht bieten.

Automatikgetriebe ist, meiner Ansicht nach, ein No-go für einen Geländewagen. Probleme mit dem Handschalter hin oder her.
Sollen doch die Amis, Kanadier und Aussies die Bestände der Automaten aufkaufen :lol:

Nico10247's Option mit Delica Eigenbau hatte ich auch kurz in Erwägung gezogen.
viewtopic.php?f=35&t=15617
Wenn ich aber so seine Fotos sehe,...... . . . . . . . . *meine Fresse* die zwei haben meinen ganzen :respekt:

Die Unterhaltung mit dem Typen, der seinen RHD in Fribourg verkauft, hat mich extrem zuversichtlich gestimmt. Er hat mir den ganzen Importvorgang bis zur Zulassung total unaufgeregt geschildert und mich wegen meinen Bedenken eher ungläubig ausgelacht.
Ich vergleiche momentan seine Ergebnisse der Abgasuntersuchung mit den Grenzwerten des (dazumaligen) schweizer FTP75, japanischen 10-15 und dem NEFZ Zyklus. Ein 97er Deli besteht sie offenbar alle. Die Frage bleibt, ob ein 92er wie ich ihn mir wünsche, es auch schaffen wird. Und ja, eben, falls nicht, was ich an dem Teil ändern müsste.

Möglicherweise kennt jemand aus dem Forum hier die (konkreten!) deutschen Preise für ein Euro2 -Diesel- Abgasgutachten? Sie liegen ev. weit unter den CH-Preisen. Im www habe ich bis jezt nur Zahlen zwischen 300 und 3000+ euro gefunden :/

Grüsse & gutes Wochenende
Rafael

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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon unbemerkt » 15.12.2018 - 09:17

Hallo Raffael,

ja, der Tisch und auch die Sitzkissen hinter der ersten Sitzreihe haben schon etwas. Der Zubehörkühlschrank und die Clubsessel sind auch wunderbar.

Ich bin auch kein Automatikfan, aber eben noch mehr Gegner dieses einen anfälligen alten Schaltgetriebes.

Dieser deutsche Importeur, aktuell mit einem halbwegs preiswerten Delica D5 (fährt er selbst) bei Mobile, gibt an, die Schweizer Einbürgerung der Autos auch zu erledigen.

Ich halte die Preise der importierten Youngtimer, wie z.B. bei den Briten, auch im Vergleich zu den Einheimischen für sehr akzeptabel. Zudem sind bei den Angeboten aus Fernost auch zumeist Bilder von wunderbar rostfreien Unterböden enthalten.

mit Grüßen von Kay
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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon delica » 15.12.2018 - 11:24

Guten Morgen Kay

5699 Pounds für deinen Deli 3.0 mit knapp 90'000 Meilen finde ich jetzt auch nicht total unverschämt (im Gegensatz zu gewissen Angeboten zB. auf autoscout.ch)

Danke für den Link. Er führt zu Oleg, dessen Offerte ich in meinem lezten Beitrag erwähnt habe. Als Noob wollte ich aber nicht gleich mit Links um mich schmeissen.
Garantien gibs keine. Er meinte lediglich, eine CH-Zulassung sollte mit deutschen Papieren kein Problem sein. Sollte..

Ich habe auch mit Leuten aus der hiesigen Drifterszene gesprochen. Die Fast&Furious Jungs aus der Suburb holen sich ja regelmässig ihre Skylines aus JP. Der Umweg über eine D-Zulassung hat sich offenbar rumgesprochen und die Strassenverkehrsämter reagieren darauf sensibel und unheinheitlich. Bei manchen klappts, bei manchen nicht. Falls trotz deutscher Papiere ein CH-Abgasgutachten verlangt wird, kann man die Sache auch gleich von Anfgang an hier machen. *seufz*

Grüsse aus Kafkas Schloss
Rafael
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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon unbemerkt » 16.12.2018 - 12:52

Hallo Raffael,

die Preise scheinen fürwahr nicht übertrieben, jedoch habe ich leider meine Regierung in den letzten Jahren mit ständig günstigeren Angeboten für meine fahrbaren Untersätze zu sehr verwöhnt.

Immerhin konnte ich meiner Püppi das Buskonzept schon etwas schmackhaft machen. Jetzt muß ich nur noch einen V20 (für alle Tage :wink: ) fertig bauen und dann zur möglichen Finanzierung des Traumwagens am besten einen V6-Pickup mit Wohnkabine aufbauen und verkaufen, sowie einen Sport verticken.

Hoffentlich gibt es, wenn ich endlich soweit bin noch einen schönen Bus für mich bzw. überhaupt noch Zulassungsmöglichkeiten für Hubkolbenfahrzeuge.

Mit dem Gestühl bekommt man auch Lust sich eine Designersitzecke auf der überdachten Terasse einzurichten.

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mit Grüßen von Kay, welcher inzwischen eingesehen hat, das Träume nicht immer zum Abschluss kommen müssen....

PS: Ein hübscher 1992er Chamonix mit interessanter Mittelarmlehnkiste als Tisch aufklappbar. Natürlich fehlt wieder etwas, diesmal die Dachfenster.
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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon Joe » 17.12.2018 - 13:07

Moin Kay

unbemerkt hat geschrieben:Wenn Du schon dort bist, bringe mir doch bitte noch einen weißen 1999er Delica Chamonix 3.0 mit dem Christel Lite Roof, weißen Ledersitzen mit dunkelblauen Nähten mit. Die Folierung mit Lilie und der Landkarte ist auch wichtig, gab es später nicht mehr.... :kopfgegenmauer:

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wenn Du bis mitte Januar das nötige Kleingeld zusammen bekommst, kannst Du genau so ein Fahrzeug bei dem genannten Importeur käuflich erwerben - den findest Du in der Fahrzeugliste gleich unter dem Pajero Evolution :wink:

Das Christel Lite Roof haben aber wohl beide nicht. Zumindest sehe ich weder bei dem von Dir gezeigten, noch der angebotenen eines. Dafür ist der bereits höhergelegt, steht auf MTs und hat auch noch rote Diamanten auf den Türen :grin:

Gruß Rolf
Galloper 2,5 TCI, SWB, EZ 06/2001 und Outlander 4x4, Automatik, Diesel, EZ 07/2018
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Re: L300 4x4 TD Homologations-Unterschiede Modelle CH EU JP

Beitragvon unbemerkt » 18.12.2018 - 12:08

Hallo Rolf,

das ist wirklich nett, daß Du mit der Anzeige an mich gedacht hast. Ich hatte sie schon gesehen - wunderbar rostfrei diese japanischen Unterböden. Das Cristal Lite Dach ist mir garnicht so wichtig, wenn das Dach z.B. etwas erhöht ist (High Roof). So kann ich evtl. ohne Klappdach auskommen und dabei meine inzwischen sehr geliebte Direktdachträgerversion wieder nutzen.

Mit dem Chamonix-Plan werde ich jedoch noch ein bis zwei Jahre warten müssen, bis ich mindestens zwei Autos vom Hof "versilbert" habe.

Meine Berufstätigkeit habe ich gerade aus verschiedenen Gründen soweit reduziert, daß es nicht nebenher für solche Extravaganzen reichen wird. Aber Träume sind auch schön und wichtig und letztendlich kommt sowieso immer alle anders.

mit Grüßen von Kay
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