Spur und Sturz

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höhle300
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Spur und Sturz

Beitragvon höhle300 » 02.07.2019 - 21:40

Hallo Allerseits,

lange her, dass ich mal geschrieben habe … dennoch traue ich mich mal wieder.
Wir fahren nun seit 2012 unseren Hyundai Starex (BJ 2003) als L300 Nachfolger und sind noch immer begeistert und überrascht, wie und wohin und der Rex bringt - wir könne ihn nur empfehlen (auch wenn der Rost einen durchaus fordert, dafür aber der Motor mit 210.000 km noch nie Probleme gemacht hat).
Natürlich sind inzwischen einige Modifikationen erfolgt, u.a. eine Höherlegung durch Unterlegungen an der Hinterachse und Hochdrehen der Vorderachse (Drehstäbe). Insgesamt sind es nun rd. 4 cm.
Dann wurde noch die Bereifung von Original 215/80 R 15 über 245/75 R 16 auf 235/85 R 16 geändert, wobei letztere wirklich gut mit dem Rex funktioniert. Aber ein Problem (was sich auch schon bei der 245er zeigte): Die Vorderräder nutzen sich sägezahnmäßig erheblich ab. Dazu die Frage in die Runde:

Habt ihr Erfahrungen mit zwingenden Änderungen an Spur- und Sturz gegenüber den Originaldaten, wenn die Reifendimensionen sich erheblich ändern? Theoretisch kann ich mir das gut vorstellen, aber praktisch …? Oder gibt es gar "Umrechnungstabellen" / Formeln / Hinweise?

Ich war schon mit der Suchfunktion unterwegs, aber es kamen über 400 Treffer zum Thema Sturz etc. - entschuldigt bitte, wenn ich ggf. ein altes Thema nochmals aufwärme.

Viele Grüße
Renke
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Beda
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Re: Spur und Sturz

Beitragvon Beda » 03.07.2019 - 08:22

Hallo Renke,
wenn Du vorne das Fahrwerk hochdrehst, veränderst Du auch die geometrischen Verhältnisse.
Da ist bei sachgerechter Arbeit eine Vermessung zwingend.
Dabei würde ich mich an die Standardwerte halten und die Vermessung mit einer typischen Beladung durchführen.
Die Sägezähne haben damit eher nichts zu tun.
Da sind größere Radgewichte versus schlappe Dämpfer die Hauptursache.
Weitere Auslöser sind Profilgestaltung, Radlagerspiel, Reifenaufbau ..... und vieles mehr.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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höhle300
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Re: Spur und Sturz

Beitragvon höhle300 » 09.07.2019 - 23:01

Hallo Beda,

vielen Dank für die Antwort. Dabei war ich in Geometrie nie schlecht und im Nachgang ist es auch logisch :grin:.
Da sowohl vorne, als auch hinten das Fahrwerk identisch angehoben wurde, sollte eine entsprechende - gleichmäßige - Nachjustierung zu einem entsprechendem Ergebnis führen.
Ich werde jetzt erst einmal die Urdaten der Einstellung wieder einstellen lassen, da eine Vermessung diese Werksangaben nicht mal ansatzweise wiedergeben … Den Tipp mit der Belastung werde ich beherzigen.

Viele Grüße
Renke
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