Uda und Belrike auf Island

Berge, Flüsse, Tundra und Moskitos

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Uda und Belrike auf Island

Beitragvon Beda » 05.12.2004 - 01:48

Uda und Belrike auf Island

2.Tag: Vom Gefühl her begonnen hat der Urlaub eigentlich erst, als wir unser Auto abgeholt und voll getankt hatten.
Vorher gab es noch: Eine goldene Hochzeit und das Aufräumen hinterher. Einen angenehmen Flug, eine Busfahrt von Keflavik nach Reykjavik, einen Fußmarsch mit Gepäck, eine Hotelübernachtung und einen Spaziergang zum Containerhafen. Die Fahrzeugübergabe war völlig problemlos und unbürokratisch. Alle Formalitäten wie Dieselsteuer, Zoll etc. hatte Eimskip schon für uns erledigt.

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Bombardier Auto Neige

Der nächste Termin lautete: Treffen mit Klaus in 3 Tagen und in Egilsstadir an der Tankstelle.
Wir verließen Reykjavik in Richtung Norden und Osten und folgten durch grüne Landschaften der Ringstraße Nr.1 Hringvegur.
Am späteren Nachmittag konnten wir uns nicht mehr beherrschen und sind nach Süden ins Landesinnere abgebogen. Der Sonnenschein war mittlerweile vergangen und Nieselregen und kaltem Wind gewichen. Luftlinie 20km von Hveravellir endet dieser Abstecher an einem Fluß namens Blanda, den wir auch mit 4 Wochen Islanderfahrung nicht furten würden.


Am 4. Tag lagen gleich eine Handvoll edelster Touristenattraktionen am Weg: Godafoss, Myvatn, Hverfell, Námaskarð und etwas abseits noch Dettifoss.

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Am 5. Tag begann nach dem Treffen mit unserer "Reiseleitung" der gemeinsame Teil des Urlaubs. Der erste gemeinsame Abstecher runter von der Straße ließ dann auch nicht lange auf sich warten.

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Am 6. Tag fand das erste Experiment zum Thema "Auto versenken" statt und endete mit einem Rückzug.


Beda hat geschrieben:Hallo zusammen,
zum neuen Avatar und dieser SMS:
Matthias hat geschrieben:Eine Kurzmitteilung erhalten:

"Lieber Matthias Das Islandteam hatte heute den ersten Tag Sommerwetter und ist weit gewandert. Gestern fast ein Auto in der Furt versenkt. Grüsse U B K"

hier eine kleine Bildergeschichte:

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Fortsetzung folgt!



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Am 7. Tag haben wir das sonnige Wetter sofort ausgenutzt, um eine Wanderung zur Skaftafellsheidi zu machen.

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Am 8.Tag war der 2. Versuch, in ein Flußtal hinein zu fahren, erfolgreich und belohnte uns mit einer herrlichen Wanderung mit leichten Klettereinlagen.


Der 9.Tag brachte mit der "Laki"Spalte ein echtes Highlight.

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Am 10.Tag hatten wir wie an vielen Tagen nur fast trockenes Wetter mit sehr niedriger Wolkendecke und scharfem, kaltem Wind. Eher zum Auto fahren, als zum Wandern einladend. Um so gespenstischer wirkt dann natürlich die Landschaft auf einen. Aber einen räumlichen Eindruck des Gesehenen gewinnt man kaum. Von Kirkjubaejarklausturaus ging es auf kleinsten Pisten mit vielen Furten nördlich um den Myrdalsjökull. Das Nachtlager schlugen wir bei Þórsmörk am Fuß der Gletscher auf.

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Am 11. Tag waren dann die Abteilungen "Lava bis zum Abwinken" und "Naßkalter Sturm bis zum Umfallen" dran. Er führte uns bis fast auf den Gipfel der Hekla. Am Ende des Tages hatten wir viele Varianten schwarzer Lava gesehen und hatten im strömenden Regen Landmannalaugar erreicht.

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Am 12.Tag bei immer noch strömendem Regen haben wir uns fluchtartig aus dieser Region verabschiedet. Etwas verzögert wurde diese Flucht durch die Bergung eines Wohnmobils mit verstörtem und spanischsprechendem Inhalt. Übrigens standen mehr als 50 Personen samt ihrer Arctictrucks untätig herum und keine 30sec. später steckte der erste davon an genau der gleichen Stelle. Das Flußtal mit seinen Kiesbänken und mäandrierenden Wasserläufen hatte sich über Nacht in einen reißenden Strom verwandelt.

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Háifoss, Stöng, die Geysire und der Gullfoss waren interessante Wegpunkte an diesem Tag.

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Am 13.Tag folgten wir der F35 nach Norden und hofften auf besseres Wetter.


Am 14.Tag morgens in Blönduos hatten wir sowohl den berüchtigten Bankfeiertag, als auch das ärgste an Wetter hinter uns. Am Abend und einige km weiter westlich in Stykkishólmur war das Wetter dann wieder durchschnittlich schlecht.

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Der 15. Tag führte uns nach Ólafsvík, wo uns aber Uhrzeit, Wetter und Preise vom Whalewatching abhielten. Hier trennten sich auch unsere Wege für mehrere Tage. An diesem Tag machten wir noch eine Runde auf der Snæfellsnes ab ca. 400m in den Wolken, aber auch mit ein paar Sonnenstrahlen. Am Abend wieder in Stykkisholmur ergatterten wir einen Platz auf der Warteliste der Fähre zu den Westfjorden. Beschlossen haben wir diesen Tag in einem hervoragenden Restaurant.

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Gleich morgens am 16. Tag startete die Fähre mit uns an Bord Richtung Norden. Viel zu erzählen gibt es davon nicht aber nette Bilder.

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Am Nachmittag des 17.Tages haben wir eine Strecke der etwas anspruchsvolleren Art gewählt:
Die Servicepiste entlang der Stromleitung vom Wasserkarftwerk am Borgarfjörður in Richtung Süden und über die Pingmannaheidi.

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Das Nachlager wurde dann auf der Skalmarnes aufgeschlagen.

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Den 18.Tag verbrachten wir fast komplett auf der Straße. Der Wunsch nach einer warmen Dusche führte zu deutlich mehr gefahrenen Kilometern, als wir uns gewünscht hätten, und nach Dalvik.


Der 19. Tag begann mit schönem Wetter und Wäschetrocknen, Einkaufen etc. und führte uns dann doch noch nach Süden bis Laugafell

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Der 20. Tag brachte wieder mal normal bis sehr schlechtes Wetter. Wir fuhren weiter zur Askja und ein Stück weiter auf einen Campingplatz am Fuß des Herðubreið. Aufenthalte außerhalb des Autos blieben auf ein absolutes Minimum beschränkt.

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Morgens am 21. Tag konnte man bei normal schlechtem Wetter tatsächlich den Gipfel des Herdubreid sehen. Diese Gelegenheit nutzten wir zu einem Ausflug auf die Askja. und in Richtung Kverkfjöll.

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Nach 3 ziemlich zivilis- und veget-ationsfreien Tagen gönnten wir uns eine Luxushotelübernachtung im Gästehaus bei Egilsstadir direkt am Lagarfljot.


Am nächsten dem 22. Morgen waren wir mit Klaus verabredet und haben bei Bilderbuchwetter einen gemeinsamen Ausflug gestartet. Am Snæfell hatten wir aber leider schon wieder "normales" Wetter.

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Am späten Nachmittag landeten wir dann mitten in der gigantischen Baustelle des isländischen Staudammprojektes Karahnjukar. Die Suche nach einem geeigneten Nachtplatz wurde durch ratloses Kopfschütteln über diesen ökologischen Sündenfall nicht einfacher. Fündig wurden wir erst nahe Klaustursel.


Der 23. Tag. Erstmal zum Tanken und Einkaufen nach Egilsstadir und dann wieder ein Stück zurück um das letzte gemeinsame Abenteuer anzugehen. Auf der Karte gut erkennbar, benötigten wir trotzdem mehr als 2 Std. um den richtigen Einstieg auf die Piste über die Hvannarheidi zu finden. Nahe Egilsstadir -dem winzigen Ort nicht der Stadt- trennten sich unsere Wege endgültig und wir fuhren im dichten Nebel weiter um in Vopnafjördur auf dem Campingplatz zu übernachten.

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Strahlend blauer Himmel und angenehme Temperaturen am nächsten dem 24. Morgen. Gut gelaunt ging es Richtung Norden immer am Meer entlang. Ein schöner Tag endete auf dem Campingplatz bei Ásbyrgi.

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Am 25. Tag hatte das Auto Pause. Auch die Gattin gönnte sich eine Ruhepause. Der Gatte gönnte sich eine Tageswanderung entlang der Jökulsa a Fjöllum ,bei der ihm ganze 3 Menschen begegneten.


Am 26. Tag: Küstennebel! Trotzdem sind wir früh aufgebrochen, um in Husavik einen 2. Versuch im Whalewatching zu wagen. Er fand aber wegen Nebels nicht statt. "Dann testen wir halt das Wetter im Landesinneren!" Ab 150m Höhe hatten wir strahlenden Sonnenschein. Auf ziemlich unübersichtlichen, sehr staubigen und teilweise sehr scharfkantigen Wegen fuhren wir zur Krafla. Zu Ende ging dieser Tag am Godafoss.

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27. Tag. Das Wetter ließ keine Wünsche offen. Also wagten wir noch eine Tour durch die Mitte, statt gemütlich nach Reykjavik zu fahren. Einfach immer Richtung Süden. Erst am Fjordungsvatn verließen wir die "große" Straße, um einer Piste am Fuß des Hofsjökull zu folgen. Am späten Nachmittag lockte uns dann wieder mal eine Servicepiste entlang einer Stromleitung. Sie beginnt mit einer spektakulären Furt kurz oberhalb des Haifoss. Es sollten noch einige folgen . Bei der 6. oder 7. Furt war dann Schluß. Die einzige erfolgversprechende Spur endete mitten im Fluß an einer Stufe, die unser Galloper einfach nicht schaffte. Rückwärts wieder den Fluß zu verlassen, war aber auch nicht ganz einfach. Außerdem war es sowieso Zeit ein Nachlager zu errichten.

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Am 28. Tag folgten wir dann den einzigen in geeigneter Richtung abbiegenden Spuren. Sie führten uns auf eine Piste, einen Weg, ein Sträßchen, eine größere Straße, die Ringstraße Nr.1 und 4-spurig nach Reykjavik hinein. Es war etwas mühsam ein Hotelzimmer in der Innenstadt zu finden. Aber die Stadt, die Leute, das Wetter, die Restaurants waren die Mühe wert. Zwischendurch hatten wir auch unser Auto wieder abgegeben.

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Am 29. Tag war dann wieder fast "normales" Wetter. Noch ein Spaziergang im waagerechten Nieselregen, Shuttlebus, Airportbus, Flieger und plumps in Frankfurt.


PS: Hier noch 2 lebenswichtige Verkehrschilder.

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PSPS: Noch mal die Hauptdarsteller und ein Link: Island2004 und eine Suchmaschine mit Landkarte

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Zuletzt geändert von Beda am 21.12.2004 - 22:16, insgesamt 9-mal geändert.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Matthias » 05.12.2004 - 10:39

Schön! Da wünscht man sich einen Monitor, der ca. 2 m breit ist, zwengs dem Panorama...

Und danke für den Corvus corax!
Matthias
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Beitragvon Fazil » 05.12.2004 - 12:08

Tolle Bilder Beda !!

Gruss
Fazil
Robby

Beitragvon Robby » 05.12.2004 - 15:46

Beda, ... die Arbeit hat sich gelohnt

Traumhafte Bilder ! -
- wenn das nur nicht so sch... teuer wäre :lol:

herzlich Robby
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Beitragvon Beda » 05.12.2004 - 15:48

Hallo ihr drei,
danke für die Blumen!
Jetzt ist der Bericht komplett und auch etwas feingetunt.

Viele Späße wünschen

Uda & Belrike
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Stefan » 05.12.2004 - 16:38

Suuper toll der Bericht und wirklich klasse die Bilder. Der 19 Zoll TFT war die richtige Wahl....

Gruß Stefan
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Beitragvon Beda » 05.12.2004 - 18:32

Hallo zusammen,
hier noch eine kleine Zugabe:

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Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Sven » 07.12.2004 - 12:04

Klasse Bilder!

Macht richtig Laune, nur der Begriff "schlechtes Wetter" kommt doch häufiger vor ...

Grüße
sven
Ist die Katze gesund,
freut sich der Mensch!
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Beitragvon MF » 07.12.2004 - 12:35

Hallo

Sehr schöne Bilder!
Ich hatte in LAH ja schon erzählt das meinereiner ,durch die Fachpresse manipuliert,
nur das Bild der schnee und eisbedekten Gletscher kennt.
Aber nach den Dias habe ich dann auch mal das eigentliche Island kennengelernt.
Auch in euren Fotos sieht man sehr gut die nordische Schönheit des Landes.

Auch werde ich unweigerlich an die "Herr der Ringe" Filme erinnert.Die zwar in
Neuseland gedreht wurden, aber die Landsachft wirkt doch teilweise identisch.

Ich muß auch zugeben das mich bisher doch eher an Island die Isländer (als Autobegeisterter meine ich die natürlich die Fahrzeuge nicht die Menschen) interessiert haben.
Aber nach solch eindrucksvollen Bildern bin ich doch wieder von der Landschaft hingerißen
(wie auch schon in LAH) und es ist auch beruhigend zu wißen, das man in Island nicht
zwangsläufig einen "Isländer" fahren muß sondern auch durchaus 31'er reichen können.

Und eine Erkenntnis hat mich dieser Thrad mit seinen über 80 Bildern noch gelehrt.
Ich brauch DSL! Die analoge Datenübertragung ist da doch etwas überholt.

Gruß Mario
Zuletzt geändert von MF am 19.12.2004 - 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Schlappohr » 07.12.2004 - 12:54

Ich fasse es kurz:
Danke für die Inspiration
Danke für den Tagtraum
Danke für den Moment in dem ein Achtjähriger die Bilder mit offenem Mund bestaunt und mich dann fragt wann wir da hinfahren....

Liebe Grüße
Florian
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Beitragvon Beda » 21.12.2004 - 20:54

Hallo zusammen,
ich habe unseren Reisebericht noch mit div. Links aufgepeppt.
Außerdem noch ein weiteres lebenwichtiges Verkehrszeichen:

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Blindhaedir (durée 17mn)

Éditée chez "Quoi de neuf docteur"

Pour cinq trompettes, (diverses sourdines et bugles). Création le 28 octobre 1997 à PARIS, dans la salle des fêtes de la mairie du XXème arrondissement.

"Blindhaedir est un panneau de signalisation du code de la route typique des routes et du relief islan- dais, que l’on ne rencontre pas en France. En Islande, le relief très accidenté, en raison des coulées de lave, laisse la place à des routes à une voie (qui sont plutôt des pistes) au sommet desquelles la visibi- lité est nulle. Le croisement étant impossible, il y a un panneau triangulaire représentant une bosse avec deux voitures de chaque côté et la légende " Blindhaedir ". Blindhaedir est un nom islandais qui pourrait se traduire par " absence de visibilité ".
Dans l’introduction de cette pièce, il y a cette notion d’absence de visibilité, ces phrases rythmiques plaquées, entrecoupées de silence, une certaine inquiétude : on ne sait pas ce qu’il y aura de l’autre côté du sommet. Puis c’est la découverte d’un paysage lunaire, accidenté mais reposant, avec au loin toutes ces arêtes successives, ce thème de trompette décliné en canon. Plus loin, à portée, cette calotte glaciaire immense, cette note tendue qui ne s’arrête jamais. Enfin, ces voix, exprimées en 5 langues, comme une universalité de la matière et de la naissance du monde, de la joie de la lave qui jaillit des entrailles. Et ce texte – licence de Microsoft- ridicule, où chaque mot est une limitation au simple droit d’exister, de penser, une virtualité bien étriquée dans ces champs de lave et de glace qui nous font partager un voyage dans le temps, de plusieurs millions d’années."



Blindhaedir (duration 17mn)

Published by "Quoi de neuf docteur"

For five trumpets, (various mutes and flugrelhorns). Creation on October 28, 1997 in PARIS.

"Blindhaedir is a road sign specific to the Icelandic roads, that cannot be encountered in France. In Iceland, the very broken relief due to lava flows, gives room to one-way roads (which are rather tracks) at the summit of which the visibility is nil. As passing is impossible, ther is a triangular road sigh representing a bump with two cars on each side and the legend "Blindhaedir". Blindhaedir is an Icelandic word which could be translated by "absence of visibility".
In the introduction of this piece, there is notion of absence of visibility, those struck rythmic phrases broken with silence, a certain anxiety: one does not know what will be on the other side of the summit. Then it is the discovery of a lunar landscape, broken but relaxing, with all this successive crest a long way off, this trumpet theme played in canon. Farther, within sight, this huge ice cap, this tight note which never stops. Lastly, these voices, expressed in 5 languages, like a universality of the material and of the world birth, of the joy of the lava gushing from the bowels of the earth. And this text -Microsoft licence- ridiculmous, where each word is a limitation to the simple right of existing, thinking, such a narrow virtuality in these lands of lava and ice that make us share o travel of several millions of years in the time".


Blindhaedir (Dauer 17mn)

Veröffentlicht durch "docteur Quoi de Neuf"

Für fünf Trompeten (verschiedene Stumme und flugrelhorns). Kreation an Oktober 28, 1997 in PARIS.

"Blindhaedir ist ein Straßenzeichenbesondere zu den isländischen Straßen, das kann nicht in Frankreich angetroffen werden. In Island gibt die sehr defekte Entlastung wegen der Lavaflüsse, Raum zu den Einwegstraßen (die eher Schienen sind), am Gipfel, von dem die Sicht Null ist. Da das Überschreiten unmöglich ist, ist ther ein dreieckiger Straßenseufzer, der einen Stoß mit zwei Autos auf jeder Seite und der Legende "Blindhaedir" darstellt. Blindhaedir ist ein isländisches Wort, das durch "Fehlen Sicht" übersetzt werden könnte.
In der Einleitung dieses Stückes, gibt es Begriff des Fehlens Sicht, jene getroffenen rythmic Phrasen, die mit Silence, eine bestimmte Angst gebrochen sind: ein weiß nicht, was auf der anderen Seite des Gipfels ist. Dann ist es die Entdeckung einer Mondlandschaft, gebrochen, aber, entspannend, mit diesem ganzem aufeinanderfolgenden Kamm, spielte ein langer Weg weg, dieses Trompetethema in Canon. Weit innerhalb des Anblicks, diese sehr große Eiskappe, diese feste Anmerkung, die nie stoppt. Zuletzt diese Stimmen, ausgedrückt in 5 Sprachen, wie eine Universalität des Materials und von der Weltgeburt, der Freude am Lava, der von den Därmen der Masse strömt. Und dieser Text - Microsoftlizenz ridiculmous, wo jedes Wort eine Beschränkung rechts einfache des Bestehens, des Denkens, solch eines schmalen Wesens in diesen Ländern von Lava und des Eises ist, die uns Spielraum des Anteiles O von einigen Millionen Jahren in der Zeit "bilden.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Beitragvon Beda » 25.12.2005 - 15:42

Hallo zusammen,
heute haben wir endlich die analogen Bilder fertig aufgearbeitet.
Ich habe vor, sie zum Wintertreffen mitzubringen.
Am besten kurz vorher den Bericht nochmal durchlesen!

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Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Beitragvon Matthias » 12.03.2006 - 20:54

Gestern abend konnten wir am großen Tisch im alten Stall die vielen schönen Panoramen der Islandreise anschauen: ein Genuß! Die oft aus vielen Einzelbildern zusammengeklebten Panoramen sind eine Spezialität der Beiden und wirklich sehr eindrucksvoll.

Danke, sagt
Matti
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Beitragvon Beda » 11.05.2007 - 11:45

Hallo Gemeinde,
diesem sehr stilsicheren und seit Jahrzehnten islandgeprüften Fahrzeug samt Besatzung sind wir auch begegnet:

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Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
Islandfreunde

Beitragvon Islandfreunde » 23.05.2007 - 23:50

Klasse Bericht :super:
Das hat uns mal wieder gezeigt, warum wir dieses Jahr zum dritten Mal hin reisen.
:fahren:
Traumhafte Bilder von einem traumhaften Land.
A pro pro - traumhaftes Land, habt Ihr auch so intensiv geräumt auf Island?
Ach und eines noch an alle, die Island nur mit Kälte und Eis verbinden, bleibt dabei und ignoriert das Bild mit den halb nackten Radfahrern.
Nicht alle nachkommen!! :runaway:

Grüße

:lol: :D :roll:
Petra von den Islandfreunden

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