Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

Hallo alle zusammen,

Diesen Urlaub ist der Fehlercode wieder zweimal aufgetaucht. Im ganzen Internet ist hierzu nichts hilfreiches zu finden. Teilweise wird von einem Motorupdate gesprochen und manchmal von einem Chip. Auch wurde schon davon gesprochen in die Leitung zum Ladedrucksensor ein Loch zu machen.
Halte ich von alledem nichts.
Es handelt sich um einen L200 Baujahr 2002.

Der Fehler wird geschmissen, wenn der Ladedruck größer als Umgebungsdruck Plus 133kPa ist, siehe folgendes Bild
Screenshot_20210918-184143_WhatsApp.jpg
Mit dem iCarsoft konnte ich jetzt mal tatsächlich die livedaten mit anschauen. Bei Beschleunigung gibt es schon einen ordentlichen Überschwinger des Ladedruckes auf 2,2 Bar, manchmal 2,4 Bar, bevor er sich bei 1,8-1,9 Bar einpendelt. Den Fehler konnte ich jedoch auch bergauf und mit Wohnkabine nicht reproduzieren, er taucht immer dann auf wenn man nicht drauf achtet, und immer bei Bergauffahrt.

Ich vermute einen Fehler im VTG Gestänge. Das Magnetventil für die Unterdruckdose vom Lader wurde aufgrund Defekts schon erneuert, brachte keine Besserung.
Ich bin kurz davor einfach mal den Lader gegen einen generalüberholten zu tauschen. Vielleicht hat jemand aber noch eine weitere Idee davor.

Ich freue mich auf eure Ideen.

Liebe Grüße
Martin
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Beda
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von Beda »

Hallo Martin,
diesen Effekt hatten wir immer wieder mal im Werkstattalltag bei div. VAG tdis. Typischerweise bei harter Beschleunigung bei nicht ganz betriebswarmem Motor.
Offizielle Reparaturempfehlung: Lader ersetzen.
Wir haben diesen Fehler in der Regel durch Verändern der Einstellung der Steuerdose in der Griff bekommen.
Ob das bei deinem umsetzbar ist, weiß ich nicht.

Um das Notlaufprogramm wieder zu verlassen, hat es gereicht, die Zündung kurz auszuschalten.
Je nach Nervenstärke mit oder ohne Anhalten, mit oder ohne Auskuppeln. (Das könnte bei Easy- bzw. SuperSelect problematisch sein.)
Mancher ist so ewig weitergefahren.

PS: Peter hat das anders gelöst: https://www.4x4travel.org/phpBB3/viewto ... ck#p152436
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

Hallo Beda,
Vielen lieben Dank für deine Kommentar.

Notlaufprogramm beim 4d56 verlassen, heißt stehen bleiben und paar Mal starten :/ Irgendwann bleibt die Lampe dann aus.

Kannst du genauere Infos geben, was ihr am VTG Gestänge verstellt habt? Zumindest sehen die Schräubchen noch lösbar aus nach all der Zeit. Habt ihr die Verbindung zwischen Lader und Unterdruckdose verkürzt oder verlängert? Oder was anderes gemacht? Ich weiß man sollte nicht dran rumschrauben aber falls dann gar nichts mehr geht macht nix, ich wollte den Lader ja eh ersetzen.

Gestänge ist übrigens gängig und übermäßig großes Spiel auch nicht feststellbar. Habe darüber schon unendlich viel gelesen und anscheinend hat das Problem jeder 3. L200 K60

Liebe Grüße
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von OffRoad-Ranger »

Servus,

jeder 3. L200 mit 115/133PS der ersten Baujahre, da kannst du recht haben!
Das kleine Loch in der Meßleitung zum Drucksensor war tatsächlich die erste Abhilfemaßnahme von Mitsubishi für dieses Problem.
Später kam ein Steuergeräteupdate woraufhin sich die Spontanität der Motorleistung nochmals verschlechterte.
Glaubitz hat dann eine Änderung an der Verschlauchung der Turbo-Steuerventile vorgenommen. Den Plan dazu habe ich noch irgendwo rumliegen.

Ich lebe mit dem Fehler. Da ich meine Allradsteuerung der Vordrachse verändert habe, kann ich während der Fahrt die Zündung abdrehen, langsam bis zehn zählen und wieder starten. Das geht natürlich nicht bergauf aber nach jedem aufwärts gehts auch wieder runter.

Ich habe zur Diagnose an der A-Säule eine einfache Turbodruckanzeige an allen meiner Turbodiesel gebaut.

Meine Erfahrung mit dem Auftreten des Fehlers ist die Kombination von (hoher) Drehzahl, hohem Turbodruck, fast durchgetretenes Gaspedal (abrufen der vollen Motorleistung bergauf oder überholen) in gleichzeitiger Kombination über längere Zeit, 10 - 15 - 20 Sekunden, genau weiß ich es nicht, da man nicht sagen kann wann alle Parameter gleichzeitig beginnen dem Steuergerät zu sagen wann die Zeit für den Motorschutz beginnen soll.

Alle zehn Sekunden wenn man das Gaspedal voll durchgetreten hat ganz kurz das Gaspedal lupfen hilft ein vermeiden des Fehlers. Da denkt man aber nicht immer dran.

Ich hab ja jetzt auch ein iCarsoft, evtl. nehme ich mir mal ein wenig Zeit mich diesem, für mich mittlerweile unwichtigem, Problem nachzugehen.
Gruß

OffRoad-Ranger
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

Hallo OffroadRanger, danke dir für deine ausführliche Antwort.

Über den Plan würde ich mich tatsächlich sehr freuen. Vielleicht habe ich ja Glück und kann dann berichten.

Auch eine Verstellung des VTG Gestänges schließe ich noch nicht aus, eventuell kann hierzu Beda noch was sagen.

Noch weigere ich mich mit diesem Problem zu leben, zumal es in letzter Zeit gehäuft auftritt...
Ich frage mich auch, ob der Fehler wegen einem Überschwinger geworfen wird oder weil er irgendwann mit dem Regeln nicht mehr nachkommt. Das würden für die 10 Sekunden Volllast sprechen. Eventuell reicht dann der Anschlag der Dose nicht aus um die VTG vollständig zu öffnen :idee03:

Ich werde euch auf dem Laufenden halten!
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Beda
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von Beda »

GR3NouILL3 hat geschrieben: 19.09.2021 - 07:58 Hallo Beda,

Kannst du genauere Infos geben, was ihr am VTG Gestänge verstellt habt? Zumindest sehen die Schräubchen noch lösbar aus nach all der Zeit. Habt ihr die Verbindung zwischen Lader und Unterdruckdose verkürzt oder verlängert? Oder was anderes gemacht? Ich weiß man sollte nicht dran rumschrauben aber falls dann gar nichts mehr geht macht nix, ich wollte den Lader ja eh ersetzen.

Liebe Grüße
Hallo Martin,
kann ich nicht beantworten.
Bei diesen Motoren kann man während der Fahrt Parameter aufzeichnen Soll- und Istwerte übereinander.
Dann Trail&Error: Ändern-Fahren-Ändern- ...
Um eine Veränderung zu messen, waren schon Änderungen von mehreren mm erforderlich.
Ob diese Möglichkeit bei Dir besteht, weiß ich nicht.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von OffRoad-Ranger »

Servus,

hier ein Zitat des Beitrags #13 aus dem Pickupforum:

Daß die original Updatesoftware nicht richtig funktionieren soll ist ja bekannt.

Aus diesem Grund hat sich das Autohaus Glaubitz in Zittau diese L?sung einfallen lassen.
Diese L?sung beinhaltet diesen Verbindungsschlauch mit integrierter Reduzierung und eine Softwareanpassung.

Was soll sie bewirken?:
Auf Grund von Qualit?tsschwankungen liegen die Turbolader sehr weit auseinander, was die Toleranzen betr?gt. Bei einigen kann es zu Verkokungen der Mechanik kommen. Der Verstellhebel des Wastegateventils wird schwerg?ngig. Damit erfolgt die Regelung nicht mehr in dem Zeitinterval, in dem es das Steuerger?t vorsieht. Der Ladedruck liegt zu lange an und du hast den Fehler 49. Der neue Schlauch verbindet nun die Unterdruck Steuerleitung mit dem Ansaugkanal, in dem ja immer der aktuelle Ladedruck existiert. Da die Regelung in der Steuerleitung des Turboladers in der Weise erfolgt, dass diese je nach Erfordernis durch das Magnetventil (auf welcher ja auch der Schlauch aufgesteckt wurde) entl?ftet wird, kann nun der ?berdruck aus dem Ansaugkanal in die Steuerleitung gelangen, so dass die Steuerstange nicht nur durch die in der Unterdruckdose integrierte Feder zur?ck gedr?ckt wird, sondern auch durch den ?berdruck. Damit will man erreichen, das die Steuerstange mit einer gr??eren Kraft zur?ck gedr?ckt wird und dann noch schneller.
Weiterhin wurde die Software deines Steuerger?tes so ge?ndert, dass der urspr?ngliche Verstellbereich der Regelstange vergr??ert wird. Damit will man erreichen, dass sich die Mechanik wieder lockert.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Autohaus in der Lage ist die Antifehlercode 49 Software zu deinstalieren. Also f?r alle die nicht zufrieden sind dieser kleine Tipp.

Woher weiss ich das alles?:
Bei mir war der Schlauch mit der Software?nderung auch installiert und ich habe mich mit besagtem Atohaus sehr ausgiebig unterhalten.

Warum "war" installiert?:
Jetzt gibt es Turbolader (und da z?hlt meiner dazu) bei denen die Toleranzen zu gro? sind. Das hei?t die Stellstange geht nicht zu schwer, sondern schlackert in seiner F?hrung lose herum. F?r die letzte feine Regelung des Ladedruckes ist nur eine ganz geringe Verstellung des Wastegateventils n?tig. Da das Spiel in der Stellstange und den Lagerpunkten aber zu gro? ist, reicht die originale Regelung nicht aus bzw. ist zu langsam, um im vorgegeben Zeitinterval die gew?nschte Ladedruckanpassung zu erreichen. Man kann das auch gut erkennen, wenn man eine Ladedruckanzeige verbaut hat. Der Ladedruck schwankt nach jeder Gaspedal?nderung eine gewisse Zeit und stabilisiert sich erst dann.

Was will ich jetzt damit sagen?:
Pr?fe mal den Hebel am Lader. Entferne die Stellstange vom Verstellhebel am Lader und bewege die hin und her.
Wenn die wirklich sehr leicht geht, kannst du davon ausgehen, das der Fehler wieder auftritt. Zumindest war es bei mir so. Unter bestimmten Betriebssituationen ist der Fehler immer wieder aufgetreten. Also wurde alles wieder abgebaut und jetzt habe ich wohl oder ?bel die Antifehlercode 49 Software von Mitsu installiert. Seit Anfang Juni gibt es wohl eine neue Version. Da ich vorher eine ?ltere Version installiert hatte, muss ich sagen, dass die sich besser f?hrt und ich wirklich weniger Diesel brauche. Die Leistungseinbuse merkt man nur kurzzeitig, da der Overboost erheblich geringer ausf?llt oder fast nicht mehr da ist. Damit kann ich leben. Endlich keinen Fehler mehr und ob der L nun etwas weniger stark anzieht oder nicht...ist eh kein Rennwagen.


Mehr zu dem Thema kann man hier nachlesen:
https://www.pickuptrucks.de/forum/9-mit ... t=10#28417

Hier die Übersicht mit dem in Bildmitte in Bleistift eingezeichneten Schlauch:
4D56-Euro3 Diagramm Steuerungssystem mit Glaubitz-Schlauch.jpg
4D56-Euro3 Diagramm Steuerungssystem mit Glaubitz-Schlauch.jpg (84.7 KiB) 443 mal betrachtet
Und ein Foto vom Schlauch, zwischen den Beiden Schellen in Schlauchmitte ist eine Drosselblende verbaut:
4D56-Euro3 Foto vom Glaubitz-Schlauch.jpg
4D56-Euro3 Foto vom Glaubitz-Schlauch.jpg (96.74 KiB) 443 mal betrachtet
Gruß

OffRoad-Ranger
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

Hallo Offroad Ranger,

dein Beitrag hat mich stark weiter gebracht.
Leider hat es mich die halbe Nacht gekostet, in der ich wach lag und mir Gedanken gemacht habe :D

Nehmen wir mal an, der Lader und das Gestänge arbeiten einwandfrei. Das heißt, es ist nichts schwergängig oder ausgeschlagen.
So wie ich das sehe, kommt also der Fehler bei bergauf Fahrt und beim Abrufen einer hohen Last über einen längeren Zeitraum. Dann fängt der Ladedruck an zu steigen. Kann es sein, dass hier die Schaufeln des Laders von der großen Abgasmenge wieder gegen die Feder der Unterdruckdose zugedrückt werden und daher der Ladedruck immer weiter steigt? Das würde ja auch dafür sprechen, dass wie bei deinem Plan Ladedruck auf die Unterdruckdose gegeben wird um die Feder zu unterstützen?

Ich habe mir jetzt folgende Gedanken gemacht.

1. Falls die Unterdruckdose zu öffnen ist, könnte eventuell eine Unterlegscheibe unter die Feder gelegt werden, um den Öffnungsdruck der Turbinenschaufeln zu erhöhen?

2. Falls Fall 1 nicht möglich ist, wieso bauen wir nicht ein Blow-Off Ventil nach dem Ladeluftkühler ein, welches bei z.B. 2,2 bar öffnet und Ladedruck ablässt? Das würde doch eigentlich alle Probleme lösen. Leider habe ich im Bereich Blow Off Ventil nicht allzu viel Erfahrung. Mir schwebt dieses hier vor: https://www.ebay.de/itm/182612045462?ep ... Sw-RhaZdQm
Könnte dieses auch ohne den Unterdruckanschluss oben quasi als reines Sicherheitsventil betrieben werden?
Und was haltet ihr allgemein von der Idee? Jetzt mal die StVZO außen vor gelassen....

Liebe Grüße
Martin
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von Beda »

Morgen Martin,
zu 1:
Der Effekt, wenn Du die Einstellung des Stängelchens änderst, ist genau der gleiche.
Die Kräfte wären im Vergleich mit der Schlauchkonstruktion minimal.
zu 2:
Diese Ventile kenne ich nur von Ottomotoren.
Sie sollen Druckspitzen beim Schließen der Drosselklappe verhindern. Deine Idee könnte also funktionieren.
Es geht dort um sehr kurze Arbeitszeiten und wenig Volumen.
Ich vermute, daß längere Öffnungszeiten und größere Volumina das Ventil schnell thermisch zerstören würden.
Zusätzlich könnte es, wenn ein Teil des aufgebauten Drucks auf der Ansaugseite einfach abgeleitet wird, zu Überdrehzahlen des Laders kommen.
Weiter wäre eine Rückführung in das Ansaugsystem erforderlich; Damit der LMM sinnvolle Signale produzieren kann.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

Hallo Beda, danke für deine Antwort.
Der Vorteil an so einem alten Diesel ist schonmal, dass die ohne LMM laufen. Ich will jetzt nichts falsches sagen aber stehe grad vor dem Motor. Der Weg der Luft ist dabei Schnorchel-LuFi-Turbo-LLK-Drosselklappe-Ansaugbrücke und rein in den Motor. Der LMM wird also schonmal kein Fehler werfen.
Das Argument mit der Laderdrehzahl ist gut. Mein Plan ist aber, vom Gas zu gehen wenn das BlowOff anfängt zu pfeifen.

So wie es aussieht ist die Unterdruckdose nicht zu öffnen, bleibt also nur noch meine zweite Lösung. Offroad Ranger was meinst du?

Zwecks dem zusätzlichen Schlauch mit Überdruck ans Magnetventil: wofür wird denn dir Drossel benötigt? Ist der Druck sonst zu groß und könnte die Membran schädigen?

Liebe Grüße
Martin
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

So ich habe nochmal drüber nachgedacht. Ich denke ich will doch erst mal ein wenig an dem Regelgestänge der VTG drehen. Dazu habe ich mir eine Ladedruckanzeige gekauft und werde erstmal mit dieser fahren, um einen Überblick über das Druckverhalten zu bekommen.
Das Regelgestänge habe ich heute auch mal ausgehängt und ich habe kein Spiel drin und Laderseitig bewegt es sich sehr leicht und ohne Probleme. Scheint also alles ganz zu sein.
Ich halte euch auf dem Laufenden !

Martin
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von Beda »

Hi,
eine Drossel drosselt den Druckanstieg hinter derselben, macht ihn also langsamer.
Den Maximaldruck ändert sie nicht.
Falls vom gleichen Anschluß aus weitere Bauteile mit dem Ladedruck angesteuert werden,
verhindert sie auch plötzlichen Druckabfall vor derselben.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

Sooo Neuigkeiten

Ich habe mal ein Video vom Ladedruck bei Beschleunigung gemacht. Hier Gegenübergestellt ist der Wert vom Steuergerät von ICarsoft ermittelt in absolut das heißt ca. 1 bar muss abgezogen werden.
Die Ladedruckanzeige selbst zeigt den Ladedruck direkt am Ladedrucksensor an über eine Druckleitung mit T-Stück abgegriffen. Es ist zu erkennen, dass die beiden Werte identisch sind. Damit ist zumindest meine Hoffnung zunichte, dass der Ladedrucksensor selbst falsche Werte ermittelt.

Es ist zu erkennen, dass bei schlagartigem Gas geben, d.h. Pedal auf einmal ganz durchdrücken, der Ladedruck einen deutlichen Überschwinger hat. Teilweise bis 1,5 bar.
Wie gesagt, der Fehler wird ab 1,33 bar geworfen. In diesem Fall wurde der Fehler jedoch nicht geworfen, eventuell hat das Steuergerät hier nicht den Wert abgetastet, oder die 1,5 bar lagen zu kurz an.
Zu erkennen ist weiterhin, dass der Ladedruck danach auf ca. 1 bar geregelt wird und dort sauber gehalten wird.

In einem Versuch davor ist die Motorkontrolllampe angegangen, jedoch erst nach 10 Sekunden Beschleunigungsfahrt. Ladedruck hat sich aber exakt gleich verhalten.

Wenn ich das Gaspedal langsam durch trete gibt es keinen Überschwinger, je schneller durch getreten wird, desto größer der Überschwinger.

Ich vermute daher, dass hier der Fehler ist .

Bevor ich jetzt fleißig an dem Gestänge der VTG drehe, würde ich gerne Meinungen und Interpretationen von euch haben.

https://youtu.be/CFzBWta5xAA

Liebe Grüße und danke!
Martin

P.S. Wohnkabine ist aufgesattelt, also ca. 600kg Zuladung
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

HalliHallo,

da ich leider keine Antworten mehr erhalten habe, habe ich mich mal selbst ans Werk gemacht und ich glaube ich habe eine Lösung gefunden.

1. Manometer kaufen, z.B.https://www.ebay.de/itm/133115487530

2. Ladedruck messen: https://youtu.be/CFzBWta5xAA

3. feststellen, dass Ladedruck beim plötzlichen Gasgeben über die 1,33 bar springt

4. Falls ja, VTG Gestänge lokalisieren:
20210926_162810.jpg
5. Klammer an Lader entfernen
20210926_163011.jpg
6. VTG Gestänge an Lader aushängen
20210926_163035.jpg
7. Gestänge verlängern. Ich habe dazu nur das linke Gewinde gelöst und 5 Umdrehungen raus gedreht

8. Ladedruck messen: https://youtu.be/AEou3jm6qCU

9. feststellen, dass der Ladedruck jetzt vieeeeel zu langsam aufgebaut wird. Und auch der Startdruck bei 100 kmh ist deutlich unter den 0,5 bar. Leistung hat auch deutlich gelitten.

10. VTG Gestänge wieder 2,5 Umdrehungen rein drehen, also haben wir insgesamt 2,5 Umdrehungen (5 halbe Umdrehungen) verlängert

11. Probefahrt und wieder Ladedruck messen: https://youtu.be/JUG7T2IYo9w

12. erkennen, dass der Überschwinger sich jetzt in Grenzen hälst und nur noch kurz ca. 1,2 bar erreicht. Motorkontrolllampe ist bislang aus geblieben.


So und jetzt bräuchte ich noch jemanden der das bei sich prüft. Offroad Ranger wie sieht es aus, hättest du mal Lust meine Lösung zu testen? Oder falls noch jemand den Fehler hat und das hier liest bitte ich um Rückmeldung ob es bei euch auch geholfen hat!

Liebe Grüße
Martin
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von MF »

Moin


Super erklärt und bebildert :super:

So viele "aktive" Nutzer hier haben den 4D56 Stufe III nicht, daher hielten sich die Hinweise in Grenzen denke ich.
Besonders ab dem Zeitpunkt wo es um praktische Erfahrungen geht.

Wenn ich es richtig verstanden habe hat lotte67890 hier an seinem Auto die gleiche Erfahrung gemacht und dokumentiert.

Hoffe das es jetzt so bleibt bei dir.

Freue mich auf weitere Erkenntnisse zu dem Problem.

Gruß Mario
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von OffRoad-Ranger »

Servus Martin,

da hast du eine gute Anleitung geliefert.
Ich werde das bei meinem auch testen.
Allerdings nicht mehr im Oktober, da mein Chef mich momentan zu sehr einspannt.
Gruß

OffRoad-Ranger
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von Borsty »

Moin Zusammen
Phänomen überladen mit VTG scheint nicht nur ein Problem bei Mitsubishi zu sein.
Indirekt gegenüber dem 4D56 scheint es zusammenhängend mit der Abgasrückführung und schlechter ansprechenden Leitschaufeln im VTG Lader zu sein. Darüber hinaus auch mit dem anstehenden erzeugten Vakuum bei den Verstelldosen. Die Elektronik scheint in den meisten Fällen nicht die Problemursache zu sein. Die überwacht nur und ist eine gewisse Zeitüberschreitung mit zu hohem Ladedruck erreicht reagiert sie. Geregelt wird es eigentlich ja über Vakuumdose und eben Gestänge und in einigen Fällen über einen elektromechanischen Ladedrucksteller
Leider finde ich den Artikel nicht mehr da ich auch so ein Problem hatte/habe wegen Überladung am Toyota 1HD/FTE Motor. War sehr gut beschrieben. Zwar viel Arbeit, aber Lader musste nie ersetzt werden.
Ansatzweise war der Artikel so das Jemand rausgefunden hatte das Schmodder und Verunreinigung durch Abgasrückführung im VTG Schaufel Bereich die Verstellung zäher gemacht hat. Erst reagiert die Verstellung nicht und dann mit einem Ruck durch die Entspannung soweit das sie dann kaum mehr schnell genug nachregeln kann vorallem wenn es eben zäh läuft. Von Hand sei es kaum spürbar wie sich das Gestänge bewegen liesse. Mehr habe ich leider nicht Kopf.
Bei mir hat eine Reinigung mit einem Schaum(Abgebauter Auspuffkrümmer nach Lader) etwas geholfen und einen Filter(Original) oder was das war in der Vakuumleitung zu ersetzen.
Ich weiss nicht in wie weit es auch am 4D56 in diese Richtung gehen könnte sowie helfen, aber die Symptome scheinen diesselben zu sein wie bei anderen Herstellern und die Vorgehensweise bei der Lösung von Euch lässt mich auch in diese Richtung schwenken das der Fehler der Überladung durch Verstellung/Bewegung des Gestänges etwas eliminiert werden kann.
Aber eben, nicht diesselben Motoren und eben keine elektromechanische Regelung. Rein nur Mechanik und Vakuumdose.
Gruss Uwe
BORSTY
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von MF »

Moin

Wir hatten hier schon Fälle das die Verstellung der Schaufeln total ausgefallen ist.

Offenbar durch Rus und Verkokung hervorgerufen.

Das hier könnte dann ja dann der Anfang der Probleme sein.

Vielleicht wäre ein Ausbau und Reinigen der Schaufeln eine Lösung?

Ein Additiv, welches den Abgsastrang blitzblank macht wäre natürlich auch nett.
Wüßte aber nicht das es sowas gibt. :achselzuck:

Im Forum hab ich noch diese Aussage gefunden:
Cowboy hat geschrieben: 13.03.2007 - 08:29 Hallo,

ich habe das Problem auch gehabt,

siehe
http://www.4x4travel.org/phpBB3/viewtop ... c&start=60

Mittlerweile hab ich die neue Software drauf, der Leistungsverlust ist gefühlsmässig eher gering, und daher gut zu verschmerzen.

Lt. Aussage meiner Werkstatt kommt der Fehler daher, das der Turbo den Druck schneller aufbaut, als das Überdruckventil aufmachen kann.

Das Positive an der Sache ist im Gegenzug, das ich ca. einen Liter weniger verbrauche, und meiner Meinung nach, der Motor, Turbo, geschont wird.


Gruß
Markus

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von GR3NouILL3 »

Hallo Uwe,

eine Verunreinigung ist bestimmt bei dem ein oder andere ein Problem aber eben speziell bei dem K60 gab es schon als er raus kam bei einem Drittel der Fahrzeuge das Problem mit dem Fehlercode 49. Da gibt es unzählige Artikel im Internet. Speziell der von Autobild: https://www.autobild.de/artikel/gebrauc ... 29615.html

Hier ein Auszug aus dem Artikel:

Es hätte so schön werden können. Der Checker, Folge 25: klingt nach Jubiläum, nach ausgelassener Partylaune – wegen der großartigen Resonanz, die ich von Ihnen, liebe Leser, immer wieder erhalte. Und nun das. Na gut, Dienst ist Dienst. Also Augen auf und durch. Was diesmal so schlimm ist? Kurz: der Mitsubishi L200 selbst. Dabei geht es nicht primär um Rahmenbrüche, die etwa Camping-Aufbauten verursachen, nicht um brechende Blattfedern oder ausgeschlagene Vorderachsen. Weder stehen die Getriebe mit ihren unkalkulierbaren, schweren Schäden im Vordergrund noch die häufigen Havarien am Motor
. Zahnriementrieb, Zylinderkopf, Turbo, Vorglühanlage: Alles verursacht hier horrende Kosten. Und macht den L200 in der Summe – sagen wir ruhig, wie es ist – zum Wegwerfartikel.
Manche dieser L 200 laufen sorglos, andere zicken ein Leben lang
Gebrauchtwagen-Check Mitsubishi L200

Defektteufel ab Werk: Bei Normalfahrweise geht der Motor ständig ins Notprogramm.
Nein, hier geht es um ein Problem, das etwa ein Drittel aller Vertreter dieses Typs betrifft. Und dessen Symptome nicht für Geld und gute Worte kurierbar sind. Es ist konstruktiver Natur und betrifft die Einspritztechnik. Das will sorgsam erklärt sein, und zwar ganz von vorn. Am Anfang stand Ende der Siebziger ein Saugdieselmotor, 2,3 Liter, 73 PS. Einsatzgebiet: gemütliche Kleinlaster. Er erhielt 1983 – obwohl dafür überhaupt nicht ausgelegt – einen Turbolader (84 PS), wanderte so in der Ur-Pajero. 1986 wuchs er auf 2,5 Liter (auch 84 PS). 1988: Ladeluftkühlung (95 PS, später 99/100 PS). In der Folge erfuhr er eine Abgasentgiftungsmaßnahme nach der anderen, 2002 hielt in diesem Rahmen eine zusätzliche Steuerelektronik (115 PS) Einzug. Beim Rückblick auf diese Chronologie zeigt sich heute: Mit praktisch
jedem einzelnen Evolutionsschritt wurde der konventionelle Wirbelkammerdiesel sukzessive kurzlebiger und anfälliger.
Es bleibt die Erinnerung an einen ewigen Alptraum
Gebrauchtwagen-Check Mitsubishi L200

Bis auf die dramatischen Einspritzprobleme bereitete dieser L200 nie ernsthafte Sorgen.
Die Krönung aller Krankheiten erfuhr das Triebwerk
also im Mitsubishi L200 der zweiten Generation (1996 bis 2005). Der viel bessere 2.8er-Diesel, bekannt aus dem Pajero, blieb dem Pick-up in Europa aufgrund der Einfuhrzollregeln für Nutzfahrzeuge stets verwehrt. Zum eigentlichen Problem, begonnen beim rein mechanischen Einspritzer (bis 2002): Ursache sind vor allem abenteuerliche Produktionstoleranzen der Einspritzpumpe (wie das ganze Auto made in Thailand), Streuungen zwischen 80 und 125 PS die Folge. Wie auch dramatische Variablen
bezüglich Verbrauch, Charakteristik und Lebensdauer. Manche dieser L200 laufen sorglos, andere zicken ein Leben lang. Abhilfe: meist keine. Mit der wenig professionell adaptierten Elektronik ab Modelljahr 2003 verschiebt sich das Problem. Die digitale Regelung kompensiert zwar die mangelnde Präzision der Mechanik, gerät dabei aber selbst ins Straucheln und endet im leistungsverweigernden Notprogramm. Abhilfe hier: gleichsam keine.
Wie gesagt: Je rund ein Drittel aller Fahrzeuge
ist betroffen. Gehört der hier gezeigte L200, für 14 500 Euro im Netz, zu den anderen zwei Dritteln? Der Erstbesitzer, ein liebenswerter, absolut ehrlicher Hobby-Landwirt, kommt sofort auf den Punkt: "Direkt nach dem Neukauf nervte schon die Sache mit dem Notprogramm. Bei jedem Beschleunigen vom niedrigen Drehzahlbereich auf über 3000 Touren." Zig Werkstattbesuche mit hilflosen Basteleien folgten, alle auf Garantie oder Kulanz. Bis ein Mitsubishi-Vertreter einen 136-PS-Tuningsatz installierte. "Seitdem hat der L200 genug Saft, um die kritischen Übergänge einigermaßen umschiffen zu können. Keine Lösung, aber immerhin die beste", stöhnt der gebeutelte Mann. Tags darauf ist der L200 verkauft, für 14.000 Euro. Inklusive der schonungslosen Bilanz seines Vorlebens. Was dem Erstbesitzer bleibt? Die Erinnerung an einen ewigen Alptraum. Außerdem ein zweiter L200, den er 2003 neu kaufte und parallel fuhr. Ein Auto übrigens, das zur Zwei-Drittel-Mehrheit gehört.


Das heißt selbst bei den NEUFAHRZEUGEN war schon 1/3 betroffen und Mitsu hat nie eine Lösung dafür gefunden.
Meine Lösung mit der verlängerung des VTG-Gestänges hatte ich bislang noch nicht gefunden und würde sie daher gerne validieren. Mein Lader ist übrigens sauber. Hatte damals als ich ihn bekam eine komplette Motorrevision gemacht.

Liebe Grüße
Martin
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Borsty
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von Borsty »

Hallo Martin
Hatte ich auch gelesen. Das Zeitfenster in der Software scheint auch ein Problem zu sein. Ein Kollege von mir fährt ja auch den L200 und die Problematik kam in dieser Zeit 2x.
Lustigerweise jeweils wenn die kalte Jahreszeit anbricht. Die Verstellerei am Gestänge gabs bei ihm Zwangsläufig wegen einer defekten Dose.
Das mit Blenden im Vakuumbereich gearbeitet wird was aber das Problem nicht ganz beseitigt ist für mich schlüssig aber nicht die ganze Lösung.
Gruss Uwe
BORSTY
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Beda
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Re: Der bekannte Fehlercode 49 bei 4D56

Beitrag von Beda »

Hi,
so kenne ich das auch von VAG:
Kalte Luft und (fast) kalter Motor.
Das waren die perfekten Bedingungen, um diesen Fehler zu provozieren.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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