Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Beda » 06.06.2012 - 08:53

Morgen Florian,
MB 886371
Dieses Steuergerät ist beim Freundlichen unbekannt.
Vermutlich wurde es nur in Japan verwendet.
Ich fahre gerade auf mehreren Gleisen.
Das vorhandene geht die Tage an einen "Heiler".
Bei ebay.uk habe ich eins für 25£ gekauft.
Vermutlich würden auch "Europäer" funktionieren.
Aber eins nach dem anderen.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Bart » 06.06.2012 - 09:10

Hallo Beda!

Hab nur eins mit ähnlicher Nummer gefunden :achselzuck:

Das hab ich die Tage auch schon festgestellt, das is anders als bei Nissan :nichtgut:
Gruß Florian
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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Beda » 21.06.2012 - 17:00

Hallo zusammen,
was ist eine gute Nachricht?

1.
Das vorhandene Steuergerät ist laut Mitsubishi in Ordnung.
2.
Das ebay-Steuergerät verhält sich identisch.
3.
Mitsubishi empfiehlt den Kühlmitteltemperaturschalter Pin-24-ECU zu prüfen.
Sie schreiben, er solle bis 60°C geschlossen sein und dann öffnen.
Laut meiner Unterlagen soll es genau umgekehrt sein und ist auch so.
Beim Fahrversuch mit getrennter Verbindung schaltet er nur bis Stufe 2 hoch.
4.
bm hat geschrieben:Standardwerte für Öltemperatursensor:
+25°C = 10 k Ohm
120°C = 615 Ohm

Gemessen 2,8kΩ bei ca. 50°C Öltemperatur
5.
Alle Verbindungen und Stecker geprüft und i.O.
6.
Direkt angesteuert arbeitet die Wandlerkupplung.
7.
Keine Fehler im Speicher.

Damit sind alle im Fehlersuchbaum erwähnten Ursachen ausgeschlossen.
Versuchsweise habe ich den Steuerzug mal ausgehängt. Ohne Veränderung.
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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon bm » 21.06.2012 - 23:55

Hallo Beda

Typischer Fall.
Operation gelungen,Patient tot.
Was soll man noch versuchen?
Das unscharfe Sehen?

Da war doch die Geschichte mit dem Gallopertacho,der viermal mehr anzeigte und
die Erkenntnis,daß es zwei Geschwindigkeitssensoren gibt,am A/T und Verteilergetriebeausgang und
das Geschwindigkeitssignal vom A/T,für das Steuergerät nötig ist.
Das Signal vom Verteilergetriebeausgang aber wohl auch,
denn in den Schaltplänen ist auch ein,an Pin 9 am Steuergerät angeschlossenes,Reedrelais am Tacho
eingezeichnet.
Es gab Autos mit Tachowelle oder Impulsgeber.

Wie hast Du das gelöst?

Weiter der Hinweis,bei Defekt des A/T Geschwindigkeitssensors würde das Steuergerät das Signal
des Reedrelais am Tacho verwenden.
Mit der Terminologie ist man sehr inkonsequent,mal wird der Vehicle Speedsensor als Subsensor bezeichnet,
dann wieder ein Reedrelais am Tacho.
Alles ziemlich undurchsichtig.

Anderer Ansatz.
Das Einschalten der Wandlerkupplung ist ja mit einigen Bedingungen verknüpft,
Schalthebel : D
Moduswahlschalter : Normal
Overdrive : ON
Dann sollte bei 50 km/h,in der vierten Stufe,die Kupplung ON,also geschlossen sein.

Sind da alle Strippen vorhanden?


Gruß Bernd


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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Beda » 22.06.2012 - 10:07

Morgen Bernd,
das ist das einzig verbliebene Fragezeichen.
Dieser PIN ist bisher nicht angeschlossen.
Bei Mitsu konnte mir niemand etwas über die Funktion sagen
und mein Ansprechpartner ist erst Montag wieder da.
In den Unterlagen ist auch nicht erkennbar, ob das Reedrelais etwas mit dem Tacho zu tun hat.
Plausibel wäre es. Andererseits handelt es sich um einen elektronischen Tacho.
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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon bm » 22.06.2012 - 17:07

Guten Tag Beda

Hab da was gefunden.

Auch beim Elektroniktacho ist das Signal an Pin 9 ,
vom Reedrelais neben dem Tacho kommend,angeschlossen.
Auf dem Schaltplanausschnitt sieht man den Impulsgeber,am Verteilergetriebe und
den Anschluss an den Tacho(Speedometer) inklusive Reedrelais.

Bild

Aus 54-20 Chassis Electrical Meter and Gages

Gruß Bernd


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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Beda » 25.06.2012 - 18:44

Hallo Bernd, hallo zusammen,
jetzt weiß ich auch, wer Mitsubishi-Steuergeräte repariert: http://www.ecu.de
Weiter weiß ich jetzt auch, daß ohne Tachosignal die Wandlerkupplung nicht arbeitet.
Da haben Mitsubishis am Getriebe aus einer Drehbewegung ein Tachosignal gebastelt, das sie im Tachogehäuse scheinbar wieder in eine Drehung verwandeln.
Mit Hilfe dieser Rotation produziert dann erwähntes Reed-relais wieder ein Rechtecksignal.
Vermutlich muß dessen Frequenz über einem bestimmten aber unbekannten Wert liegen, um die Wandlerkupplung frei zu geben.
Da fängt mein mechanisches Maschinenbauerhirn zu quietschen an.

Bild
An dem Reed-relais liegen übrigens 5V und am Tachogeber 12V an.
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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon bm » 25.06.2012 - 21:07

Hallo Beda

Also ich trau den Japanern schon ne Menge zu,
aber Drehbewegung in Impuls,Impuls in Drehbewegung und dann Drehbewegung wieder in Impuls,
das möchte ich denen auch nicht unterstellen.
Da wird wohl kein Reedsensor und ein rotierender Magnet im Tacho stecken,
sondern ein Reedrelais mit einer Magnetspule,die von der Tachelektronik angesteuert wird.

Die 5V vom Steuergerät und 12V vom Geber tun sich ja nix,die 5V werden ja nur,auf dem Weg zur Masse,
durch das Reedrelais unterbrochen.


Das Design der höhergelegte Armatureneinheit vom Galloper war doch auch noch verbesserungdfähig,
da könnte man jetzt doch eine Armatureneinheit vom Pajero (mit besagten Relais) implantieren und
den Tachogeber,vom Spender, am Verteilergetriebe verwenden.
Das wäre auch keine Feigheit vor dem Feind.



Gruß Bernd


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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Beda » 25.06.2012 - 22:07

Hallo Bernd,
gute Theorie.
Dann könnten beide Signale die gleiche Frequenz haben.
Ich frage mich gerade,
ob über dieses Tachosignal wirklich der Schaltpunkt gesteuert wird.
Ich könnte mir vorstellen, daß die Schaltvorgänge alle über den Getriebedrehzahlgeber laufen.
Das "Reed-signal" verhindert vielleicht nur, daß die Wandlerkupplung in der Untersetzung arbeitet.
Dann könnte ich auch mit einer fest eingestellten Frequenz arbeiten.
:achselzuck: :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon bm » 25.06.2012 - 23:29

Guten Abend Beda

Also beim Galloper geht von Pin 1,am Tachogeber,blau weiß,
ein Signalimpuls zu Pin 2,am Anzeigeinstrument.
Dieses Signal wird noch abgezweigt zur Drehzahlanhebung durch die Klimaanlagensteuerung,
also nicht ganz so schwächlich.
Da würd ich mich trauen ein Reedrelais,mit hochohmiger Steuerspule,(um keine empfinlichen Bauteile zu gefährden)
da einzuflicken und damit das Signal zwischen Masse und Pin 9,des A/T Steuergeräts,zu erzeugen.
Das ist dann nicht absolut richtig,aber zumindest proportional mit der Geschwindigkeit.

Der Walter ist doch,gut erholt,aus dem Urlaub zurück und könnte mal empfehlen
wie man so ein Signal anzapft,ohne was abzuschiessen.

Gruß Bernd


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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon hapaai » 26.06.2012 - 12:58

Hi Ihr Beiden,
jetzt hab ich mich erstmal einlesen müssen, was hier nicht geht.
Bernds Ansätze sind schon gut.
Auch beim Studium einiger Handbücher, die mir zu Verfügung stehen, lassen Fragen offen.

Also der Geber am Getriebe ist ein Hallgeber. Der muss 4 Rechteckpulse pro Umdrehung der Antriebswelle geben.
Schon geprüft?
Die müssen auch am Tacho ankommen.
Geprüft?
Mit diesem wird der Schrittmotor gesteuert, der hat eine Elektronik die nicht nur aufsummiert, sonst würde der Tacho umlaufen wie eine Uhr.
Die eingezeichneten Reedkontakte lassen die Frage offen, wer sie denn erregt
Vermutung:
A eine Erregerspule im Tacho, die extra das Reed errregt und irgenwie vom Tacho kommt
B ein Magnet am Schrittmotor
Jedenfalls muss es irgendwie klappern. Das ist ja nichts anderes als ein Relais, nur in einem Glasröhrchen und zig-Millionen-Zyklen-vertragend.

Ich würde eine Diagnostik voranstellen.
Kommt das Rechtecksignal vom Geber am Getriebe an? Pin 2, des kleine zweipoligen Stecker C-06
Hat Pin 43 Masse?
Ist ein Signal an Pin 1 des C-06 ? Wie sieht's aus? Das muss ein Verhältnis zum Gebersignal haben. Vielleicht 1:1
Kommt dieses Signal auch an der ECU an? Die braucht es ja für die A/T-Steuerung

Ich denke nicht, dass es noch kein altes Wirbelstromdrehinstrument als Tacho ist, sonst müsste ein Motor dort drin sein, der vom Gebersignal gesteuert wird. Das Ding ist für mich die größte Unbekannte. Ein Dreheisen oder Drehspulinstrument ist es nicht, die können den Auslenkungswinkel nicht mit.


Messen würde ich mit einem Oszilloskop, da kann man nichts kaputtmachen, da die Tastköpfe sehr sehr hochohmig sind.
So einen Multitester wie Beda ihn auch sicher hat, kann man sicher in so einem Mode betreiben, denke ich. Einfach die Signal mal sichtbar machen.
Wenn's nicht geht, hab ich ein gutes Oszi hier rumstehen. Beda wollte ich eh mal besuchen, da da noch ein paar Teile liegen...


Hoffe, das Thema nicht verfehlt zu haben, aber der Thread ist recht "durchsetzt" mit reichlich unterschiedlichen Themen.

Schöne Grüße, Walter
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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon bm » 26.06.2012 - 14:33

Hallo zusammen

Danke Walter.
Wenn der Hallgeber vom Galloper auch 4 Impulse pro Umdrehung Tachoritze liefert,
ist ja alles in Ordnung.

Das Reedrelais im Tacho des Pajero,gibt ebenfalls 4 Impulse pro Umdrehung Tachoritzel,
wenn ich Herwig richtig verstehe.
viewtopic.php?f=37&t=7468&hilit=tachosignal

Dann reicht es wohl das Signal des Hallgebers vom Galloper,abzuzweigen um ein Reedrelais anzusteuern,
welches wir zwischen Pin 9 A/T Steuergerät und Masse setzen.
(C06-Pin 1 führt zu Pin 9 A/T Steuergerät)

Gruß Bernd


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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Beda » 26.06.2012 - 15:55

Hi,
was ich auf die Schnelle beitragen kann:
Der Gallopertacho arbeitet mit dem Pajerosignal perfekt.

PS:
Der V20-tacho ist leider in Roding und erreicht mich diese Woche sicher nicht mehr.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon hapaai » 27.06.2012 - 17:29

Hallo Beda et alteri,
die Sache hat mir gestern keine Ruhe gelassen.
Ich bin mir nicht so ganz sicher, dass ich genügend Essenz aus dem bisher geschriebenen ziehen konnte.
Mein Kenntnisstand (durch Spekulationen vervollständigt)

Beda betreibt eine V20-A/T in einem Galloper mit einem V20-ECU
Die Geschwindigkeitsanzeige am Galloper-Tacho geht.
Die V20-ECU und das V20-A/T vertragen sich nicht, als geht das Getriebe nicht richtig.
Vermutet wird, dass der Geber des A/T zwar den Tacho richtig erregt.
Der Geber gibt aber "nix gscheits" and die ECU, deswegen spinnt das A/T, das von der ECU bedient wird.
Folglich wird weiters vermutet, dass der Galloper-Tacho (anders als am V20 Tacho) eine Art Signalaufbereitung macht. Sprich das Gebersignal zwar für seine eigene Dienste zum Geschwindigkeitsanzeigen verwendet, aber das Signal gar nicht oder falsch an die ECU schaufelt.
Hat gar der Galloper-Tacho jene Reedkontakte nicht, die die ECU bedient...

Richtig?
Wieviel Punkte hab ich erreicht? Reicht's für'ne 3+ ?

Grüße, Walter
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Re: Ein Galloper lernt wieder laufen. Zauberwort: 4M40

Beitragvon Beda » 27.06.2012 - 18:21

Hallo Walter,
das AT-Getriebe wird mit genau dem zugehörigen ECU betrieben.
Es ist geprüft und i.O. Ein 2tes vorhandenes arbeitet genau gleich.
(Der Motor 4M40 hat auch ein ECU genannt Glühkontrolle.)
Alle Signale sind vorhanden und werden richtig verarbeitet,
außer dem REED-signal, das im V20-Tacho kreiert wird.
Der Galloper-Tacho stellt dieses nicht zur Verfügung.
(Das Galloper AT-Getriebe arbeitet noch nahezu vollmechanischhydraulisch.)
Dieses Signal ist aber erforderlich um die Wandlerkupplung zu schalten.
Vermutlich wird sie einfach oberhalb XXkm/h freigegeben und mangels Signal nie.
Gesteuert wird sie vermutlich nicht über dieses Signal.
Ich sehe also 2 Varianten:
1. Ich/wir basteln etwas, was genau das erforderliche Signal herstellt.
2. Ich/wir basteln etwas, was ein fixes Signal dauernd abgibt.
Wie das aussehen müßte, wäre zu klären.
Vielleicht am Wochenende.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda

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