Aufbau als Zukunft

Ausbau zu Schlaf-und Wohnmobil, Trailer

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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Borsty » 07.03.2021 - 19:20

Hallo Zusammen
Nach erneuten 400km Fahrt. Ich hin und mein Kollege zurück da mein Führerschein für Anhänger nicht gilt steht nun ein weiterer Werkstattaufbau zum Umbau bereit. Nach einigen 100kg an Materialien in massivem Eisen entfernen, der ganzen Elektrik die auch mehrere Kilos in sich hatte steht er nach ausgetrennter Geräteraumwand leer da. Ein megaschwerer Schwerlastauszug und Kettenzuggehänggedöns steht noch zum Verkauf, die das Onan Cummins 6kvA 400V/230V 10A Notstromaggregat brauchte ein bisschen Zuwendung weil das unverbleite Benzin seit 2017 wo es das letzte Mal gelaufen war leider noch drin und in den Leitungen und Vergaser war. Aber zu guter Letzt lief es wieder tadellos und dreht den Stundenzähler von 70h auf 70,3 h. Das verhalf ihm doch gelich einen Käufer zu finden und weg war es.
Da es bei meiner Umsetzung jetzt durch den leicht anderen Aufbautyp Änderungen gab, habe ich wiedermal mehr das CAD angeschmissen und die Sachen mal in ein Layout verwandelt an dem vielleicht noch ein zwei Sachen geändert werden, aber zu 98% bleibt es so bestehen. Vorderwand und Rückseite habe ich nicht eingezeichnet damit man so rein sieht. Hinten wäre die eigentliche Eingangstüre, welche dann entweder benutzbar oder verschlossen bleiben wird. Wäre ein weiterer Zugang nebst Seitenklappen zur sogenannten Garage welche dann Wasser, Durchlauferhitzer, Gas usw. beheimaten wird. Vorne wird es sobald eine Zwischenlagerung besteht einen Durchgang zum Führerhaus geben. Da es zwei bestehende Türen im vorderen Bereich gibt wird eine Seite der Zugang zu den Batterien und Heizung werden und die Räumlichkeit wird mit einem Schrank von Innen benutzbar sowie ein Teil des Toilettenbereichs erreichbar machen. Die Türen sind einen guten Meter breit und das was als Eingang herhält wird wohl noch etwas durch einen weiteren Schrank für Jacken und Schuhe geschmälert. Darum ist dort soweit auch noch Alles frei.
Aber seht selbst wie es werden wird. Im Dachbereich kommt nur im Duschbereich eine Vetus Schiffsluke da sich diese Art jetzt seit Jahren auf dem Landcruiserdach bestens bewährt. Seitlich werden es Echtglasfenster da diese Modell über stabile Alurahmen verfügt welche die Wände nicht instabil werden lassen sondern eher noch versärken. Der Aufbau ist ein Polyesterverbund der in den Ecken geschweisst und verklebt wurde sowie hat es diverse 8mm Aluminiumeinlagen woran man Sachen aufhängen könnte. Diese dienen aber eben nicht der Stabilität. Die Stabilität wird durch das Unterbaukonstrukt sowie der Art des Verbunden der Kabine und dessen Fertigung erreicht.
Bei mir muss ein neuer Boden rein, was mir nicht ungelegen kommt. Da kann ich gleich von oben 80mm Isolation einbringen bevor der neue Basisboden reinkommt. Erst nach der Einbringung der Einbauten wird der Rest dann mit dem Fertigboden ausgekleidet. Layout Aufbau Lasst Euch über die Grösse der Fenster und hinteren Klappen nicht täuschen. Ich habe hier bewusst die Aussenrahmengrösse gewählt damit ich sicher bin was dann schlussendlich passen wird. Ausschnitte sind schnell 1-2cm zu weit oben oder unten und dann hat man den Salat. :extremlached:
Gruss Uwe
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon MF » 07.03.2021 - 19:30

Moin

Sieht schon gut aus :super:

Aber verstehe ich das richtig?

Jetzt macht ihr das im Doppelpack?

Also einen Koffer für euch einen für deinen Kumpel?

Und du besorgst in absehbarer Zeit den passenden Untersatz für euch?

Oder hab ich da schon wieder was im Vorfeld überlesen :idee03: :idee03:

Gruß Mario
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Borsty » 07.03.2021 - 19:52

Hallo Mario
Hast nichts überlesen. Ja, wir machens im Doppelpack. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dazu entschieden das ein Zwischenschritt mit einem Fahrzeug ähnlich Beda oder Matti rausfällt. Hier in der Schweiz gibt es mehrere Gründe dazu vorallem weil Fahrzeuge der neueren Bauart im 3,5t Bereich dauernd dann am Limit sind, wenn es etwas Älter ist kommt wahrscheinlich immer wieder mal das Thema Rost auf wie auch Ersatzteile. Ab 3,5t ist es irgendwie entspannter in diesen Bereichen. Naja, man kann immer etwas Falsches kaufen, aber ich habe mich jetzt ziemlich viel damit auseinander gesetzt und werden im Bereich der LKW den Unteratz suchen. Die Richtung ist schon klar, nur muss eben mal was kommen das passt. In meinem Falle ist es entweder auch ein Mercedes Benz der LK Klasse also so wie der meines Kollegen oder, was ein sehr grosser Unterschied eigentlich ist, ich gehe in die NG oder SK Klasse von Mercedes. MAN oder Iveco ist bei mir leider schon ausgeschieden und Steyr wegen Ersatzteilfragen sowie in der Schweiz kaum erhältlicher Fahrzeuge mit gescheitem Getriebe. Ob dann Automat oder Handschalter sehe ich erst wenn ich ein Fahrzeug besichtige. ZF hat da Anfangs mit den Automaten ziemlichen Reinfall gebaut. Erst ab 96 kamen dann haltbare Automaten auf den Markt. Naja, mal sehen was kommen wird. Radstand wir um die 3m80 gehen und die Gesamtlänge sollte am Schluss bei 7m liegen. Mir sind die CH Fahrzeuge die noch eine Breite von 2,3m haben äusserst sympatisch, werden aber auch immer rarer. Wir werdens sehen und ich halte Euch auf dem Laufenden. Der Toyota bleibt jedenfalls erhalten als Daily Driver sowie kürzere Trips.
Gruss Uwe
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon unbemerkt » 08.03.2021 - 10:03

Moin Uwe,

da nimmt ja die Reisekistenplanung schon ordentlich Fahrt auf. Das macht sicher viel Spaß.

Die Herangehensweise den Wohnaufbau einfach vom Fahrzeug zu trennen gefällt mir sehr gut, das macht viel freier bei der Überlegung.

Ich befürchte nur, das ich die "Zwischenschrittgröße" erst einmal länger ausleben möchte und will, schon weil ich so bei einem Nutzfahrzeug bleiben kann.

ich wünsche Euch viel Spaß beim Planen und Werkeln.

mit Grüßen von Kay
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Borsty » 12.03.2021 - 01:24

Hallo Zusammen
Nebst anderen Sachen war die Woche Ereignissreich und Morgen wird noch ein letzter Schliff und Grundierung aufgebracht.
Naja, da ein Eingang und Türen ohne nennenswerten Schutz vorm reinregnen nur im geschlossenen Zustand nützt, ist natürlich wie schon angedeutet der Boden nicht mehr so ganz Wasserfest, was ja das Multiplex wenn man vom Holz selber absieht ja eigentlich wäre. :lachen: Egal, der Plan stand ja schon so fast und Alles kam raus.
CH-Armee Like sind da 4 Zurrpunkte mit zusätzlichen U-Profilen verbaut die natürlich auf meinen durch Beziehungen erhaltenen Konstruktionszeichnungen nicht enthalten waren.
Da mussten wir dann erstmal drumrum schneiden und uns da wir die Kiste ohne Boden nicht abheben wollen erstmal was für Morgen überlegen. Zu 99% auch wenn sie so schön massiv sind werden sie der Flex zum Opfer fallen. Ein 30iger Ringschlüssel anpassen damit man unten Gegenhalten kann kommt nicht in die Tüte, zu Kostspielig so ein Werkzeug einfach zum Einmalgebrauch abzuändern.
So sah es nach einem Tag aus.

Bild

Der Boden war natürlich noch mit einem bombenfesten Kleber auf jeder einzelnen Strebe verklebt was die Sache nicht einfacher machte und die Fein gut zu tun hatte sowie die Stichsäge im zu 75% sehr gut erhaltenem 30mm Multiplex. Zwischen den Streben rausschneiden was ging. Holz auf den Streben stehen lassen und mit der Fein dann dem Kleber zu Leibe rücken bis man es endlich wegstemmen konnte. Mal gings gut, mal schlechter. :kopfgegenmauer:

Dann waren wir Heute Abend endlich soweit das Morgen noch die Zurrpunkte weg können, sowie die ganze obere Fläche der Streben angeflext werden können und dann mit International Epoxygrundierung angepinselt werden kann. Eigentlich für Bootsbereich, aber für diese Zwecke mit Stahl, GFK, Holz und Gelcoat im und um den Bodenbereich gut geeignet und trocknet sehr schnell und bildet dann auch eine gute Zwischenschicht beim Stahl mit Kleber zum Holz.

Bild

Also Morgen/Heute Schleif-und Streichtag, ein paar Zwangslüftungen entfernen, diese dann wiederum mit Epoxydharzen an anderer Stelle einsetzen, Glasfasermatten zur Verstärkung dazu usw. Zum Glück haben wir einen Kenner von Composite, Kunstharzen, Epoxy, Carbon usw zu unserer Linken der mit dem ganzen Zeuchs E-Fahrräder direkt gegenüber auf Kundenwunsch fabriziert. Kostet uns Material und ein Grillabend für beide Aufbauten.
Am Montag kommen dann die 80mm XPS Iso-Platten zwischen die Streben, darüber dann wieder eine 30mm Buchen Multiplexplatte auf die Streben und 25mm GFK Ausläufer am Rand geklebt. Wie lassen zu den GFK-Composite-Wänden rundum 5-6mm Platz damit sich der Kleber über die Laschen nach Aussen verteilen kann und dann von oben mit demselben Kleber die Fuge schlüssig mit der Wand zu verbinden. Somit wird auch die Schnittfläche des Holzes komplett versiegelt. Auf dem Bild oben sieht man knapp die GFK-Lasche der Wand und der schwarze Strefen der schonmal Kleber war. Die Verbindungen behandeln wir mit Primer und Aktivator. Kleber entscheiden wir uns am Montag ob Sika 252i oder Merz&Benteli Merbenit XS55.
Der Aufbau ist nur durch den Kleber, ein paar Schrauben sowie dem Boden auf dem Metallrahmen gehalten, darum muss das wieder so Bombenfest sein wie zuvor.
Berichte dann weiter mit den Fortschritten da wir eben zwei aber mit unterschiedlichem Layout aufbauen.
Gruss Uwe
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Beda » 12.03.2021 - 08:46

Morgen Uwe,
das riecht nach einem heftigen Muskelkater. :super:

Den hatte ich nach dem Anziehen der 22 Kopfschrauben:

Bild
20Nm 40Nm 90° 90°
Das habe ich nur mit dem ganz großen Prügel geschafft.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Borsty » 13.03.2021 - 07:44

Moin Zusammen
In der Tat. Völlig ungewohnte Bewegungen und trotz Fein stetiger leichter Druck damit man die Klebereste und Holzreste weg kriegt.
Aber naja, irgendwann kommen eben die leichten Sachen. Anschliff ging fix und das auftragen der Epoxygrundierung war dann ein Klacks und ging im Sitzen auf dem Tritt.
Der erste Anstrich durch und wartet Heute auf den Zweiten der auch die Kanten zu den Wänden beinhaltet.
Bild

Bild

Nebenbei haben wir mal den 1120iger zum Aufbauerkollegen(Baut Isoaufbauten für Teer und sonstige klebrige Massen) gebracht. Nebenan bei seinem Bruder der Automatik-und Handschaltergetriebe sowie Differentiale revidiert und umbaut haben ich das entdeckt.

Bild

Mechanisch am Herzen schon operiert, es folgen die Achsen, Getriebe usw., danach kommt er zum Besitzer zurück der sich an den Rest macht und dem Henschel ein neues gemütliches Leben ermöglicht.

Gruss Uwe
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon unbemerkt » 13.03.2021 - 12:20

Moin Uwe,

hab vorab einen großen Dank, daß Du uns so direkt an Deinem Projekt beteiligst. Ich finde das höchst spannend und lehrreich.

Ein paar Fragen habe ich momentan.

Die Träger scheinen ziemlich rostfrei und schadensfrei. Wie war der alte Hohlraum unter der Holzplatte aufgefüllt?

Was meinst Du mit einem GFK-Ausläufer vor den Wänden? Waren die Holzplattenanschlüsse zur Wand mit Dichtungs- oder Kompriband abgedichtet und vor Quellschäden geschützt? Auf den Bildern scheint man Bänder zu sehen.

Klebt Ihr die neuen Platten wieder auf?
Bleiben die, jetzt sichtbaren Innenwände so, oder kommt noch ein weiterer Aufbau darauf und was ist darunter aufgebaut?

Ich hoffe, ich habe nichts von Dir erklärtes überlesen und meine Fragen sind nicht zu verworren.

mit Grüßen von Kay, sucht leider gerade 30er Buchenplattenreste.... :roll:
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Beda » 13.03.2021 - 12:27

Hallo Uwe,

diesen völlig übertriebenen Traum kann man gerade kaufen:

Bild
810.000.-€
JG-german-classic-trucks-collection-sale.pdf
(1.54 MiB) 43-mal heruntergeladen


Henschel HS 140 S VDA Datenblatt 1400.pdf
(213.52 KiB) 31-mal heruntergeladen
Henschel HS 140 S VDA Datenblatt 1600.pdf
(216.27 KiB) 26-mal heruntergeladen
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Borsty » 13.03.2021 - 15:40

Hallo Zusammen
Auch sehr schön Beda. Ich staune immer was für Fahrzeuge es doch gab.
@Kay. Nein, es war Alles komplett oder eben leider nicht durchgehend verklebt obwohl es so hätte sein müssen. Darum sind die Schäden an meinem Boden entstanden.
Zwischen dem Rahmen(Hohlraum) und Anhängerboden war nix. Nur Luft. Der Rahmen ist so Rostfrei weil er mit Epoxydfarben behandelt war oder immer noch ist. Darum kam das auch wieder zum Einsatz. Auf dem Eisen direkt war eine gräuliche Grundierung, dann kam eine schwarze Grundierung und darüber dann der Schweizer Armeelack auch in Epoxyd. Unser "Malermeister" hat da Proben genommen und mittels Flamm und Geruchstest darauf geschworen das das Alles auf Epoxyd aufgebaut ist.
Die Wände werden bis auf Löcher stopfen und etliche Belüftungssachen die rein nur ausgeschnitten und umgesetzt werden fast so bleiben. Der Boden wird wieder fix verklebt. Die Wände werden dann wieder in klinischem weiss mit PUR/Epoxyfarbe gerollt damit etwas Struktur entsteht und mitels Schwammtechnik ein bisschen farblich aufgelockert, wahrscheinlich in einem silbernen, hellgelben Ton. Von einer erneuten darauf aufbauenden Wand sehen wir beide ab. Er wird es komplett in einer hellen Farbe Rollern und wir eben ein bisschen Anders.
Hier eine kleine Krizzelei wie die Wand-Boden Verbindung im Detail und Schnitt aussah und wieder aussehen wird.
Bild
Der rote Bereich ist die Verklebung. Die geht natürlich unter dem Boden auf dem Rahmen weiter. Grund auch für den erneuten 30mm dicken Boden ist Gewicht zu erhalten, eine stabile Verbindung zu den Wänden, einen stabilen Untergund um die Inneneinrichtung nur auf dem Boden zu befestigen sowie die 3-4 Stromleitungen und eine Wasserleitung mittels Oberfräse gleich darin zu versenken. Sitz-und begehbarer Bereich wird dann mittels Vinylklickboden wohnlich gestaltet und verdeckt auch wieder die Leitungen. Mein Kollege tüftelt jetzt aus meiner Idee heraus an einer Bodenheizung rum ähnlich dem Computer Kühlsystem. :hosenscheisser: :hosenscheisser2: :duck:
Naja, diese Art läuft wenigstens mit 12V und setzt man den Kühler eben in den warmen Luftstrom der Heizung passiert das umgekehrte der Kühlung und braucht nicht viel Strom oder sonstwas und ist 100% dicht.
Anbei habe ich noch was "Altes" gefunden. So sehen die Dinger in Aktion aus und was drin ist. Wie man oben sieht gibt es 6 verschiedene Ausführungen.
Gruss Uwe
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon OffRoad-Ranger » 13.03.2021 - 20:53

Beda hat geschrieben:Hallo Uwe,

diesen völlig übertriebenen Traum kann man gerade kaufen:

Bild
810.000.-€ JG-german-classic-trucks-collection-sale.pdf

Servus,


das Feinkostgeschäft Kohlndorfer war bis 1979 in meiner Heimatstadt Landshut.
Einer der Nachkommen ist etwas LKW-Oldtimer-Affin:
https://www.welt.de/print-wams/article1 ... ormat.html
Gruß

OffRoad-Ranger
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Schlappohr » 15.03.2021 - 00:46

Hallo Uwe,
da ist mann mal zwei Wochen in eigener Sache offline und schon geschehen hier spannende Dinge - ich freue mich darauf noch viel mehr zu lesen und zu sehen!
Herzliche Grüße
Florian
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Borsty » 16.03.2021 - 08:44

Morgen Zusammen
Ja, es ändert sich was im Reiseverhalten.
Leider wurden die Platten gestern wegen nicht vorhandenem Lager nicht geliefert. Wurde uns aber erst mitgeteilt als der Lieferwagen eigentlich schon da sein sollte.
Egal, Wetter ist eh scheusslich und wir wollen die Sachen draussen zuschneiden können und dann einlegen. Wir hatten uns auch noch kurz Gedanken über den Baustoff Holz gemacht und haben die Ladung storniert. Nicht weil es kein Holz werden soll, sondern eine andere Art.
Ich habe dann Okoumé-Sperrholz (auch früher bekannt als Gabun-Mahagoni) geordert welches wirklich Lieferbar ist. Es ist zwar nicht beschichtet, aber auch Wasserfest verleimt. Das Gewicht liegt ein bisschen höher als beim Multiplex. Die Platte sollte ja in der Theorie weder von unten noch oben feucht werden, aber nach dem Einkleben werde ich wieder mit Epoxy hantieren und die freien Stellen die nicht geklebt sind damit behandeln. Festigkeit ist genauso wie bei den Multiplex. Kleber wird nicht Sika verwendet. Da gehe ich zu Merz&Benteli wo Christian(Teko1911) arbeitet und hole den Merbenit HS60.
Noch was zur Isolierung des Bodens. Ich/Wir haben uns gegen XPS oder Styrodur entschieden. Benutzt wird Flumroc Dämmplatte(Gepresste Steinwolle) mit einem Dämmwert von Lambda D 0.032 W/(m K). Die Platten besitzen bei 80mm einen besseren Wert als die XPS oder Styrodur, was ja eigentlich im Prinzip diesselbe Art ist. Der Grund ist der, das sich die Platten etwas biegen lassen ohne das sie brechen können und lassen sich auch ein klein wenig drücken was wieder wichtig ist sie jeweils einseitig ins U-Profil zu kriegen. Auch das Gewicht pro Kubik ist da wieder etwas das einfliesst. XPS/Styrodur 15-20kg gegenüber Flumroc 35-40kg ist auch wieder ein Unterschied. Klar, je nach Anwendungen und Gewichtsklasse ist das ein Kritikpunkt. Aber eben, ich muss auch wieder etwas Gewicht in die Kiste bringen. Schlussendlich muss ein LKW Fahrgestell zum Federn gebracht werden und die Gesamtgewichte der Fahrzeuge werden deutlich über 7,5t sein.
Gruss Uwe
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon unbemerkt » 16.03.2021 - 11:01

Moin Uwe,

das klingt spannend und man kann sich vermutlich ewig über die Vor- und Nachteile der Dämmstoffe streiten.

Bei den Styroporplatten hätte ich womöglich zusätzlich die Schlitze etwas mit drucklosen Schaum geschäumt.

Bei der Steinwolle bieten sich andere Möglichkeiten, wie z.B. eine nachträgliche Durchlüftungstrocknung im Schadensfall. Wenn man ein simples Holzfeuchtemessgerät besitzt, könnte man einen verlorenen Sensor einbauen um nachträglich die Umgebungsfeuchte messen zu können.

Das Gewicht spielt jedenfalls in Deiner Größenordnung aus meiner Sicht tatsächlich keine so große Rolle mehr.

mit Grüßen von Kay, hat hinter der Innendämmung seines Wintergartens auch noch eine Meßspitze verbaut - war nicht nötig beruhigt aber für 11,- Euro ungemein.
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Re: Aufbau als Zukunft

Beitragvon Borsty » 17.03.2021 - 06:52

Moin Kay
Ja, man kann Allerhand über Vor-und Nachteile lesen. Ich/Wir haben uns zu diesem Dämmstoff aus Verarbeitungsgründen wegen den C-Profilen und den so oder so vorhandenen Kältebrücken am Boden entschieden.Auch das man eben wenn es mal feucht werden sollte sich besser Durchlüften lässt. Die Aufbauen haben den Vorteil das sie wie ein Container abgehoben werden können und die von unten angebrachte Abdeckung wird wahrscheinlich aus 5-8mm zusätzlich imprägnierten Phenolharzplatten mit Dichtungsstreifen oder pulverbeschichteten Fassadenblechen bestehen. Dieser Vorgang kommt aber erst wirklich ganz zum Schluss. Die Wasserabläufe des Innenausbaus geht auf eine zentrale Stelle sowie wird ein einziges Kabel die Verbindung zum Fahrzeug halten. Die ganze Durchgangskonstruktion ist erst dran wenn Kabine und Fahrzeug verheiratet ist. Vorher setzen wir da keine Stichsäge an. Die Verbindung wird auch nicht durch Bälge oder fixe Installationen gemacht. Dazu aber dann vieeeel später.
Gruss Uwe
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