oberer Totpunkt

Motor, Motorelektrik, Gasumbau

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herbert57
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oberer Totpunkt

Beitragvon herbert57 » 30.06.2019 - 16:23

Hallo Leute

Ursache: enormer Leistungsabfall, weiser Rauch, stink recht.

Einsritzdüsen abgepresst ist OK

Weitere Suche / Ist Zustand: eine Katostrophe Nockenwelle und Einspritzpumpe auf Makierung gemacht , Kurbelwelle >liegt< 3 Zähne neben der Markierung
In diesem Zustand habe ich das Ventilspiel gemessen. Zylinder 1 null spiel/Zylinde2 null spiel/ Zyl.3 null spiel Zyl.4 0,20 spiel
Zyl.5 0,20 spiel / Zyl.6 null spiel/ Zyl.7 null spiel/zyl.8 null spiel. Das der Gallopie noch läuft wunder mich?

Wie das passieren kann ist mir ein Rätsel. Riemen ist richtig straff gespannt. Ausgleichwellen Riemmen ist bei beiden Makierungen in Ordnung.


Habe im Forum lange geschaut nichts passendes aud mein Induelles Probelm gefunden!
> Also alles durcheinnander.< Die richtige Vorgehensweise ist gesucht ?
1) Muss Ausgleichwellenmakierungen und Zahnriemenmakierungen alle zur gleichen Zeit auf den genannten Markierungen stehen ??
2) Bevor man den Zahnriemen auflegt muss Zylinder 1 auf OT stehen und anschließend bei Ventilspiel Zylinder 1/2/4/5 spiel 0,20mm Dann Kurbelwelle 360 Grad drehen und an Zylinder3/6/7/8
Venilspiel 0,20mm machen. Wie finde ich den OT ?
Ich weiss jetzt nicht wie ich am besten vor gehen soll da alles durcheinander ist?
Kann mir da jemand helfen ?

Mit den besten Wünschen und Grüssen
Herbert
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon Sven » 30.06.2019 - 17:33

Hallo Herbert,

du hast verwirrend viel Zylinder.

Zu 1) ja
Zu 2) es ist vielleicht bissl durcheinander, aber nicht total, sonst würde gar nichts laufen.

Also alle Markierungen paßend machen, dann das Ventilspiel einstellen, einfach schauen, wann welche Kipphebel oben sind, dann einstellen.

Die Ursache? Wer hat den letzten Riemen gewechselt? Ich habe schon viele falsch montierte Zahnriemen gefunden, deutlich mehr als richtig montierte.
Hat die Riemenscheibe auf der Nockenwelle eventuell Spiel?

Grüße
sven
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon herbert57 » 30.06.2019 - 18:32

Vielen Dank Sven,

Entschuldigung , da ist mir ein Fehler unterlaufen das sollte nicht Zylinder heissen sondern ventile (8 Stk.) ja ein bisschen viel Zylinder ha, ha, die Hitze u. Bier
Ja es mussen alle auf Makierungs stehen (Zahnriehemen u. Ausgleichswelle) zur gleichen Zeit ist mir im nachhinein auch gekommen.

Beim Viertaktmotor kommt der Kolben bei jedem Arbeitszyklus zweimal in den OT: Einmal beim Komprimiren der angesaugten Luft, das
zweite Mal beim Hinausdrücken der Verbrennungsgase. Ich denke ich brauche den OT wo beim komprimiren(Kompressionstakt).
wie kann ich das heraufinden ? Oder ist es immer richtig wenn Zahnrad der Einspritzpumpe auf Makierung steht ?

In dieser noch nicht ganz gelösten OT Stellung Ventil 1/2/4/5 0,20 mm Spiel
Ventil 3/6/7/8 geschlossen , Zahnriemenrad 360 Grad drehen umgekehrtes verhalten

wäre schön wenn noch jemand dazu etwas sagen könnte ?

Besten Dank
Herbert
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon Beda » 30.06.2019 - 19:35

Hallo Herbert,
es geht nichts über eine tolle Theorie :duck:
Du hast bei deinen Experimenten mit dem Ventilspiel doch die Nockenwelle vor der Nase.
Du kannst sehen, wo das Ventil das maximale Spiel hat bzw. haben soll.
Du kannst also einfach einen Nocken nach dem anderen passend stellen, messen und einstellen.

Den oberen Totpunkt messtechnisch zu ermitteln, ist bei diesem Motor nicht so einfach.
Auf die Markierungen auf der Riemenscheibe ist nur Verlass, wenn da alles tiptop in Ordnung ist.
Ist das unklar, heißt es Riemenscheibe runter und alle Riemenscheiben, Keilnuten, Keile und Kurbelzapfen prüfen.
Ergibt das keine sichere Aussage, sind fortgeschrittene Schrauberkünste erforderlich.
Ich würde die Feder an einem Ventil ausbauen. Jetzt kann ich das Ventil auf den Kolbenboden aufsetzen und den OT mit der Messuhr ermitteln.
Da muß man wissen was man tut, ruckzuck ist das Ventil in den Keller gefallen.

Bild
Gerade entdeckt: Eine Methode ohne Ventilfederausbau.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon MF » 30.06.2019 - 20:09

Moin

herbert57 hat geschrieben:
In dieser noch nicht ganz gelösten OT Stellung Ventil 1/2/4/5 0,20 mm Spiel
Ventil 3/6/7/8 geschlossen , Zahnriemenrad 360 Grad drehen umgekehrtes verhalten



In den letzten zwei Monaten hab ich ja nun drei mal Ventilspiel am D4BH eingestellt.

Leg erstmal alle Riemen auf Markierung.
Wie Sven schon sagt, alle Wellen gleichzeitig auf der Markierung.

Dann ist der erste Zylinder auf OT.

Dann sind Kipphebel 1/2/4/5 frei. Dann auf 2.0 einstellen.

360 Grad, dann ist Zylinder 4 auf OT.

Dann die restlichen Einstellen.

Beim Galloper von meinem Neffen lag die Kurbelwelle 2 Zähne daneben.
Alles wieder richtig hingestellt und läuft wunderbar.

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon motorang » 01.07.2019 - 21:08

Mir ist beim Einstellen meines 4D56 damals aufgefallen, dass es eine verwirrende Zusatzmarkierung auf dem unteren Pulley gab, die wohl für einen anderen Motor gedacht war.
Also schau mal ob es da noch mehr plausible Markierungen gibt. Ich glaub das eine war ein Körnerschlag und das andere eine Kerbe ...
Am besten mit dem originalen Reparaturbuch arbeiten.

Gryße!
Andreas, der motorang
L300 4WD Technik-FAQ unter motorang.com/L300
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon herbert57 » 03.07.2019 - 21:47

Hallo Freunde,
ich habe leider die guten Ratschläge von Beda, Sven nicht so beachtet wie man sollte.
Kurz am Zahnrad Einspritzpumpe und Zahnrad Nockenwelle mit der Hand gut hin und her gemacht anschließend die zwei
Makierungen Ausgleichsriemen ausgerichtet dan die drei Makierungen Zahnriemen (mit Ventilfeder runter wäre natürlich oberste Sahne aber
war mir zu viel Arbeit , habe gedacht wenn Motor nicht schön läuft drehe ich das Zahnrad der Nockenwelle um 180 Grad, wieder auf Makierung)
Ventile eingestellt. Motor kurz laufen lassen, ohne Wasser , lief äusserst schlecht und stellte immer wieder ab.
Heilands Bleche sagt der Schwabe obwohl ich keiner bin.

Ausgleichsriemen an der Seite massiv beschädigt. Habe einen neuen bestellt muss warten bis er kommt. Sollange ruht die Baustelle.
Warscheinlich habe ich Ihn mit falscher Laufrichtung montiert !

Hinzu kam nach abschalten des Motor waren die Zahnriemen Makierungen wieder verstellt.

Dann ging ich der Sache auf den Grund: An der Kubelwelle sind zwei Zahnräder (Ausgleichwellenzahnrad u. Zahnriemzahnrad) An der Kurbelwelle sind
zwei Halbmondkeile f. jedes Zahnrad einen. Der vordere Halbmonkeil war nicht nicht mehr auf der Kurbelwelle .Habe vor Wochen mal die Riemenscheibe runter gehabt, wahrscheinlich rausgeflogen. Das Zahnnriemenrad hing am hinteren
Halbmondkeil mit 2mm hat sich aber losgerissen da beim Versuchlauf die Riemenscheibe nicht drauf war und der nötige Anpressdruck fehlte.


Was sehr verwierend ist und auch von meim Vorredner schon angesprochen hat. Die beiden Zahnräder auf der Kubelwelle sind durch einen Blechring getrennt
der hat auf der aussen Seite auch eine Kerbe , das hintere Zahnrad zum Motor (Ausgleichswelle) hat auch eine Kerbe.
Der Blechring hat an der Innen Bohrung eine Nutkerbe, die nichts bringt, da die Bohrung zu gross ,sodas man Ihn Radial drehen kann . (Ist nicht fixiert)
Der Blechring fällt einem mehr ins Auge! Aber ich denke die Kerbe auf dem Ausgleichwellen-Zahnrad muss die richtige sein ?

Wenn da von euch Profis dazu was sagen könnte wäre schön ??? weil ganz Sicher bin ich auch nicht ?

Hoffe Motor hat keinen Schaden bekommen. Halte euch auf dem laufendem

Beste Grüsse Herbert
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon Sven » 05.07.2019 - 17:29

Hallo Herbert,

Blechring und die Markierung auf dem Zahnrad sollten schon übereinstimmen.

Guck mal hier:
viewtopic.php?f=2&t=15839&p=189256&hilit=kurbelwelle#p189256
da gibts nette Bilder von den Einzelteilen.

Eventuell sollte dich das hier interessieren:
viewtopic.php?f=2&t=15746
also die Folgen einer nicht perfekt sitzenden Riemenscheibe, kenne ich auch besser als mir lieb ist.

Es hört sich an, als hättest du den Motor gestartet, ohne dass die Riemenscheibe richtig angezogen und fixiert war. Das kann natürlich leicht zu verbogenen Ventilen führen ...

Grüßle
sven, echter Schwabe :mrgreen:
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon herbert57 » 17.07.2019 - 14:45

Hallo Freunde,
Habe alles wieder Ordnungsgemäss zusammengebaut, Galloper lief 2 Wochen Perfekt.
Auf einmal macht der Motor böse geräusche hab dann abgestellt. Ich dachte nicht schon wieder.......
Mache den Motordeckel weg.... die ersten beiden Schlepphebel ( 1 und 2) 1 cm Luft zum Ventil... Katastrophe.
Der erste Aluminiumblock( Zum Nockenwellenzahnrad) der die Nockenwelle fixiert und gleichzeitig,oben die Stange
für die Schlepphebel angeschraubt ist. Dieser Alu-Bock ist gerissen.......
Die stange für die Schepphebel habe ich wieder gerade gerichtet.
Die Zweite Nocke von vorne an der Nockenwelle hat verletzungen. Am zweiten Schepphebel feht seit längerer Zeit das Plastikkäppchen



Wichtig
Habe bei der Hyundai Vertretung angerufen wegen bestellen... Leider können sie diesen AluBock nicht mehr besorgen...
Hat von euch noch jemand einem alten Galloper wo man das rausnehmen kann ?
oder hat jemand eine Adresse wo man so ein Teil kaufen kann. Ich selbst habe schon im INternet geschaut nichts gefunden ?
Kann mir da jemand helfen ??????




Ursache Vermutung:
Bei dem Schlepphebel No. 2 war das Plastikkäppchen seit 10.000 Km nicht mehr da. Ich habe das schon lägere Zeit gesehen habe mich aber vor der Arbeit gedrückt.

Nun lagen im Motor die beiden Plättchen die vom Schlepphebel absprangen( 1 und 2) bei genauerem Betrachten ist bei Schlepphebel 2 (war ohne Plastik)
Die Kugel vom Schlepphebel greift in das Plättchen. Hier ist die Ausweitung viel grösser wie bei Plättchen 1.
Ich denke das Plastikkäppchen fixiert das Plättchen das es gerade auf das Ventil kommt, wenn nicht Vorhanden macht das Plättchen Milliarden mehr Bewegung mehr und reib das Plättchen an der Rundung immer mehr aus,
dadurch sprang das Plättchen vom Schlepphebel mit dem genannten Schaden
Hat jemand eine schlauere Idee ?
be the way: Alle Einstellpunkte Nockenwelle/Einspritzpumpe/Kurbelwelle/ 2 Ausgleichswellen habe ich im nachhinein kontrolliert alles perfekt !!!
Über eine Antwort würde ich mich freuen..

Mit den besten Wünschen u. Grüssen
Herbert Fuchs
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon MF » 17.07.2019 - 15:36

Moin


Bei Ebay kannst du für unter 500€ einen neuen Zylinderkopf mit fertig montierter Kipphebelwelle und Kipphebel kaufen.

Da ist dann alles dabei was du brauchst.

Ich bin tausende KM ohne die Käpchen gefahren.
Das macht nichts.
Zwischen Ventil und Plättchen sollte nur so wenig Spiel sein, die fallen nicht ohne Grund raus.

Ventil gebrochen?

Gruß Mario
Galloper 2.5 Exceed
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon Beda » 17.07.2019 - 16:21

herbert57 hat geschrieben:Hallo Freunde,

Wichtig
Habe bei der Hyundai Vertretung angerufen wegen bestellen... Leider können sie diesen AluBock nicht mehr besorgen...


Mit den besten Wünschen u. Grüssen
Herbert Fuchs

Hallo Herbert,

Bild
Diese Aussage ist Unsinn. Die Lagerböcke gab es noch nie als Einzelteil und wird es auch nie geben.
Die Nockenwellenlager können nur mit montierten Lagerböcken bearbeitet werden.
Deshalb gehören Kopf und Lagerböcke immer zusammen.
Sollte jemand einen Lagerbock einzeln haben, kann Du es trotzdem damit probieren.
Wenn sich nach dem Einbau die Nockenwelle locker drehen lässt, hast Du Glück.
In der Regel wird es aber klemmen.
Grüße vom Galloperflüsterer ohne Galloper

Beda
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon herbert57 » 18.07.2019 - 12:14

Hallo,
danke für die umgehende Nachricht. Den ganzen Zylinderkopf runter zu nehmen ist mir zu viel Arbeit zudem habe ich soetwas nocht nicht gemacht.
Da ich den Gallopi nur noch um den Aussiedlerhof benutzen möchte.
Hat jemand von euch einen Ersatzteilespender ?
und könnte mir gegen Bezahlung senden ?

Mit den besten Wünschen
Herbert Fuchs
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon MF » 18.07.2019 - 21:24

Moin

Ich meinte es auch nicht so.

Ich würde an deiner Stelle so einen billigen Kopf mit allen drum und dran bestellen,
und dann oben rum alles auf deinen Motor setzen.

Den Kopf würde ich auch erstmal drauf lassen.

Gruß Mario
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon herbert57 » 19.07.2019 - 20:52

Hallo Mario,
das ist eine gute Idee ! Ich nehme das weg was ich brauche !
Das Pastikkäppchen fehlt nun seit 13.000 Km . Das Plättchen das holl ist wurde von der Kugel des Schlepphebel viel mehr in der Breite ausgerieben.
Ich hab auch keine Erklärung ! Einstellpunkte alles in Ordnung.
Danke beste Grüsse Herbert
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Re: oberer Totpunkt

Beitragvon herbert57 » 06.08.2019 - 17:19

Hallo Freunde
ja der Galloper wartet auch noch. Hab da einen schönen neuen kompletten Zylinderkopf in Ebay gesehen, 285 Euro alles dabei
Incl. Kurbelwelle ventile usw.
Bei denen ist der Galloper (D4BH) nicht aufgeführt !

Sondern passt für Motorcode: 4D56T,4D56, Mitsubishi Bus 1989 - 1991 oder Pajero 2001 - 2006
Unter euch spezialisten .. kann ich den 4D56 kaufen ?? Ich denke der passt ..... aber sicher bin ich nicht..

Wäre schön wenn das einer wüste ???

Beste Grüsse
Herbert

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